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#7960 Fehlendes nachrüsten - Übersicht

Geschrieben von Gridwolf am 03 Mai 2012 - 08:20

Das hier ist ein Sammelthread für Nachrüstungen, wo kurz stehen soll was die einzelnen Optionen so zum Nachrüsten kosten.

V1.9

  • Activity-Kit zum Fahrrad-Transport im Innenraum (Thread dazu)
    • Kosten für die Teile ca. 100 Euro
    • Richtig genial beim herausfahrbaren Ladeboden, wenn man es dort so einbaut, dass die Räder komplett darauf montiert sind.
  • Alu-Pedalerie, original Ford
    • Schalter: ca. 160 Euro
    • Automatik: ca. 125 Euro
  • Anhängerkupplung (AHK), abnehmbar (Thread dazu)
    • wahrscheinlich das absolut einfachste zum Nachrüsten
    • ca. 400 - 550 Euro, also vergleichbar wie wenn man sie gleich mitordert
    • auch bei Titanium S möglich, hierfür muss in den Diffusor hinten unten in der Mitte ein Loch geschnitten werden, das man ggf. auch mit einer Blende versehen kann
  • Automatische Verriegelung beim Anfahren / Anti-Carjacking (Thread dazu)
    • Nur bei Vor-FL möglich, dort dann aber per Kaffeekasse umstellbar durch FFH
  • Beifahrer-Airbag deaktivierbar (Thread dazu)
    • Wird selbst wenn man es beim Neuwagen dazubestellt hat erst durch den FFH nachgerüstet, also absolut problemlos zum nachrüsten.
    • Einbau ggf. auch selbst möglich, Teile liegen bei ca. 85 Euro. Einbau muss aber durch den FFH per IDS freigeschalten werden, so dass man unterm Strich nur wenig Geld damit spart!
    • VORSICHT: Der Nachrüstsatz vom Vor-FL ist nicht mit dem FL kompatibel! Den falschen Satz erkennt man auch leicht an der falschen Schalterfarbe.
  • Brillenfach statt Griff (Thread dazu)
    • Man kann das Brillenfach aus dem Focus anstellen des Griffs am Dach montieren
  • Chromleisten vom Titanium
    • Original viel zu teuer, daher entweder als Nachrüstlösung oder vom Verwerter
    • Chromleiste für den Grill: Thread dazu
    • Chromleisten für die Fenster: Thread dazu
  • Convers+ (Thread dazu)
    • Recht einfach zum nachrüsten, gesamtes Intrumentenbrett (das Ding wo Tacho, Drehzahlmesser etc drin ist) muss ausgetauscht werden
    • Kosten?
    • zu beachten: das Nachrüst-Intrumentenbrett hat einen Tachostand gespeichert, der nicht nach unten korrigierbar ist (nach oben schon). Daher muss man entweder diesen Wechsel sorgfältig dokumentieren lassen oder ein gebrauchtes Nachrüst-Set mit ähnlicher oder niedrigerer Kilometerzahl finden.
    • Generell ist auch ein Software-Update möglich, damit kann z.B. beim MJ 2011 die Anzeige der Uhr und Kühlmitteltemperatur nachgerüstet werden (Thread dazu)
      • Kostenpunkt zwischen für lau und ca. 40 Euro
  • Doppelauspuff (Thread dazu)
    • Teile ca. 550 Euro, 2h Arbeit (Kosten?)
  • Edelstahlleisten im Fußbereich der Vordertüren (Thread dazu)
    • 90 - 130 Euro
  • Fächerdüsen / Scheibenwaschanlage
    • günstig und einfach möglich (Thread dazu)
    • etwas bessere Verteilung auf der Frontscheibe, allerdings geht ein Teil des Wassers am Auto vorbei - trifft also z.B. an der Ampel nebenan stehenden Radfahrer
  • beheizbare Frontscheibe (Thread dazu)
    • hat leider noch keiner ausprobiert
  • Heckklappe per Fernbedienung öffnen (Thread dazu)
    • einfache Nachrüstlösungen mit verstärkten Federn beschädigen die Heckklappe bzw. deren Halterung
    • Aufwand für eine echte elektrische Heckklappe wäre exorbitant
  • aktuelleren Heckscheibenwischer bei Fahrzeugen älter als 14.01.09 nachrüsten (Thread dazu)
    • Problemlos möglich, kostet ca. 16 Euro und kann leicht selbst ausgewechselt werden
  • Licht / Beleuchtung
    • man kann LEDs nachrüsten für Innenraum-, Kennzeichen- und Umfeldbeleuchtung (Thread dazu)
      • Bei den FL-Modellen ist ist oft schon ab Werk die Innenraumbeleuchtung in LED ausgeführt
    • Fussraumbeleuchtung (Thread dazu)
      • leicht nachrüstbar
    • Tagfahrlicht / TFL
      • Zum nachrüsten für Vor-FL gibt es nur "Bastellösungen"
      • TFL weiter an (nur gedimmt) wenn Ablendlicht an ist (Thread dazu)
        • Lässt sich bei einigen FL problemlos nachrüsten
        • Es gibt eine TSI wegen durch die TFL verursachtem Brummen des Radios, in dem Rahmen kann man das sogar kostenfrei nachgerüstet kriegen
          (Thread dazu)
      • Abbiegelicht (nicht Kurvenlicht!)
        • es muss *sehr* viel nachgerüstet werden
        • zu teuer (Thread dazu)
      • Xenon
        • Vorschaltgeräte und Scheinwerfer müssen getauscht werden
        • Kosten mit Neuteilen über 2500 Euro
        • Mit gebrauchten Teilen bezahlbarer (Bereich 1500 - 2000 Euro)
    • Umfeldbeleuchtung bei älteren Modellen aktivieren (Thread dazu)
      • noch keine endgültige Aussage möglich, bei manchen hat's geklappt bei anderen nicht
  • Mittelkonsole nachrüsten beim Armlehnen-Modell
    • Betrifft nur Galaxy
    • kostet ca. 1083 Euro
  • PDC / Park-Pilot (Thread dazu)
    • Geht sinnvoll nur mit Nachrüst-Lösungen, z.B. von Bosch; gibt dabei aber große Qualitätsunterschiede
    • In den Stossstangen vorne und hinten sind die originalen Sensorpositionen schon eingeprägt
  • Radio/Navi/Sound/USB/Steckdosen
    • Wenn man ein Original-Navi/Radio verwenden will: (Thread dazu)
      • Aufpassen, dass man ein zum Modelljahr passendes kriegt
      • Auf jeden Fall gebraucht nehmen, neu ist viel zu teuer
    • Radios von Drittanbietern kann man natürlich auch einbauen
      • Convers+-Integration fehlt meist komplett, einige wenige bieten eine rudimentäre Unterstützung davon
      • Lenkradtasten funktionieren bei vielen
      • Die Ford-Freisprecheinrichtung bzw. Sprachsteuerung funktioniert dann nicht mehr (insbesondere auch die eingebauten Mikrofone oben im Dachhimmel!)
    • Subwoofer / neue Lautsprecher (Thread dazu)
      • Einbauorte Subwoofer
        • analog zu Premium Sound hinter dem Fahrersitz
        • unter dem Fahrersitz (Thread dazu)
        • in dem Fach im Boden ganz hinten vor der Stoßstange
        • Als Kiste im Kofferraum, die rauskommt wenn man doch mal mehr einladen muss
      • Einbauorte Verstärker
        • Unter Fahrer- / Beifahrersitz (unterm Fahrersitz gibt es anscheinend eine Mulde, die sich dafür gut mißbrauchen lässt)
        • Unter dem Mittelsitz
      • Einfachste Variante ist das Einschleifen zwischen Radio und Lautsprecher mit einer passenden Nachrüstlösung (Thread dazu)
      • Lautsprecher in den Türen sind anscheinend recht einfach zu wechseln
      • Perfektionisten dämmen die Türen mit Bitumenmatten o.ä.
    • Sound & Connect nachrüsten (Thread dazu; interessant ist auch dieser Thread)
      • ca. 400 Euro für Modul zzgl. weitere Teile und Arbeit
      • lohnt daher meist nicht, wenn dann mit Gebrauchtteilen
    • Steckdosen und USB zur Stromversorgung (Thread dazu)
      • lässt sich leicht nachrüsten
      • Strom wird vom Zigarettenanzünder abgegriffen, da dieser recht hoch abgesichert ist
      • Kabel muss vom Zigarettenanzünder-Anschluss zum gewünschten Einbauort geführt werden
      • Steckdosen/USB-Stromversorger werden meist installiert an diesen Orten:
      • In dem Fach in der Mittelkonsole
      • Hinter der Mittelkonsole zu den Rücksitzen hin
      • Im hinteren Aschenbecher (wegklappbar!)
      • Statt dem vorderen Aschenbecher (um dort mehrere Stecker zu haben)
      • In dem Fach links vom Fahrerknie für ein Navi an dem Dreiecksfenster: Thread dazu
      • In das Handschuhfach: PDF dazu
    • Monitore in den Kopfstützen der Vordersitze = Entertainment-System (Thread dazu)
      • Original-Teile kosten etliche 1000 Euro
      • Mit Sets aus dem Internet und selbst durchgeführten Einbau geht das auch für wenige 100 Euro
      • Arbeitsaufwand sind etwa 2h
    • Mobiles Navi (TomTom & Co) einbauen:
      • Ins Ablagefach in der Mitte des Armaturenbretts (Thread dazu)
      • In das Lautsprechergitter an der gleichen Stelle (Thread dazu)
      • Steckdose für Navi vorne links nachrüsten (Thread dazu)
  • Reifendruckkontrollsystem (TPMS bzw. RDKS) original (Thread dazu) oder auch (Thread dazu)
    • Wegen fehlender Antennen und ggf. auch Kabeln ist der Aufwand zu groß
  • Rückfahrkamera nachrüsten (Thread dazu)
    • Original nachrüsten ist wegen Austausch des Navis und Kabel ziehen recht aufwändig, aber nicht unmöglich
    • Lösungen von Drittanbietern mit Funkübertragung sind am Einfachsten zu machen
  • Schaltknauf bei Automatik wechseln (Anleitung dazu)
  • Schmutzfänger an den Radkästen (Thread dazu)
    • Ca 100 Euro inkl. Einbau
    • Mindert den Dreck hinter den Radkästen deutlich, kommt aber für die meisten wegen Aussehen nicht in Frage
  • Sitze
    • 3. Sitzreihe (Thread dazu)
      • hängt sehr davon ab, wieviel man für die Sitze ausgeben muss, kann von ca. 750 Euro bis zu 2000 Euro gehen
      • wenn man Sitze günstig kriegt (z.B. hier im Forum immer wieder), vergleichbar teuer wie Neubestellung
      • Aufwand ist relativ groß, da man nicht nur die Sitze der 3. Reihe, sondern auch Gurte und andere Kleinteile tauchen muss. Idealerweise gehören außerdem noch der Boden getauscht (ist etwas unterschiedlich) und die Außensitze der 2. Reihe durch welche mit Easy Entry-Funktion ersetzt.
    • klimatisierte Sitze (Thread dazu)
      • ca. 500 - 600 Euro pro Sitz
      • Nachrüsten lohnt sich daher maximal für den Fahrersitz, Aufpreis ist doch sehr ordentlich
    • Sitzbezug
      • Leder / Alcantara nachrüsten: 1500 - 1600 Euro: Thread dazu; weiteres Beispiel: Link
    • Sitzheizung
  • Spurplatten und Lenkeinschlagbegrenzer (Thread dazu)
    • Durch den Einbau von 20mm Spurplatten kann man den Lenkeinschlagbegrenzer entfernen lassen
    • Eventuell ist das auch mit bestimmten Felgen möglich, ist noch nicht abschließend geklärt
  • Standheizung
    • Standheizung an sich nachrüsten
      • 1500 - 2000 Euro
      • gelegentlich aber auch schon als Zuheizer verbaut, dann nur wenige hundert Euro, wenn überhaupt! (Thread dazu)
      • Nur wenig teurer als bei Neubestellung, daher sinnvoll zum Nachrüsten
    • weitere Fernbedienung ergänzen (Thread dazu)
      • 30 (Ebay) - ca. 250 Euro (original Ford)
    • Fernbedienung bzw. Handy-Fernbedienung nachrüsten (Thread dazu)
      • Anscheinend bemerkenswert einfach
      • Handy-FB: 85 Euro (Ebay)
      • Kosten normale FB?
  • Tempomat
    • normaler Tempomat (Thread dazu)
      • ca. 250 - 350 Euro inkl. Freischaltung (und Einbau?)
      • recht einfach umsetzbar
    • Abstandstempomat / ACC
      • > 2000 Euro da hier sehr viele Teile ergänzt werden müssen (Radar etc)
      • lohnt sich daher nicht
  • Titanium S / Spoiler (Thread dazu)
    • Schürze vorne und Spoiler hinten sind problemlos
    • Heckstossstange muss neu lackiert werden -> sehr teuer
    • Komplett kommt man auf ca. 4000 Euro
  • Trenngitter / Trennnetz (Thread dazu)
    • Die Halterungen in der Karosserie sind immer vorhanden, man muss diese nur zugänglich machen
    • Für die Halterungen inkl. Einbau fallen ca. 100 Euro an.
  • VDO-Zusatzanzeigen (Ladedruck, Öldruck, Öltemperatur): Thread dazu
    • bisher nur für den 2.5T gemacht
    • Kostenpunkt der Teile ca. 500 Euro
    • Aufwand 1-4 Abende je nach Können

Bitte einfach schreiben, wenn ihr von etwas genauere Preise wisst bzw. noch Punkte habt, die hier fehlen!
Ich stöbere die Threads auch nochmal durch, sobald ich was interessantes sehe.


  • gato, ac-steffen, automatiks und 29 anderen gefällt das


#5652 18 Monate / 52.000 km mit dem Max

Geschrieben von Gridwolf am 17 April 2012 - 22:39

So, jetzt haben wir in 19 Monaten 52000 km mit dem Max abgespult.


Inzwischen war er im Einsatz als
  • - "Bus" mit 6 belegten Sitzen - als Skibus mit umgeklapptem Mittelsitz bringt man sogar gemütlich die Ski innen unter! Also kein Skisarg nötig.
  • - "Firmenauto" alleine oder mit 1-2 Kollegen auf längeren Strecken
  • - komplett umgeklappt als "Transporter" für Baustelle, Umzug bzw. Einkauf (da passt das Material für ein ganzes Badezimmer hinten rein!!)
  • - "Urlaubsauto" mit 3 belegten Sitzen (die Zwillinge waren da noch nicht dabei)
  • - "Familienauto" mit 5 belegten Sitzen (davon 3 Kindersitze)

Die Variabilität es echt super. Immer wieder haben wir den Wechsel von "Familienauto" zu "Transporter" gemacht - einfach Kindersitze rauswerfen und umklappen, fertig ist die wunderbar ebene Ladefläche (zumindest mit 7 Sitzen bzw. Ladeboden).
Nicht wie beim Espace mühsam alle Sitze ausbauen, rumschleppen und irgendwo verstauen.


Generell ist es ein sehr gutes Langstreckenauto und gleichzeitig dank dem guten Fahrwerk auch ein guter Kurvenräuber. Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen oder - wenn sich mal die Möglichkeit bieten sollte - einen weiteren als Zweitwagen zulegen. Für letzteres ist er aber leider zu teuer, wobei man auf der anderen Seite schon viel für das Geld kriegt.
Interessant finde ich den Unterschied im Fahrgefühl zwischen der 1. und 2. Reihe - vorne fährt er sich wie ein normaler flotter Kombi, während man hinten dann doch die Größe merkt, vor allem in Kurven.
Wobei aber auf der Autobahn sich hinten das Gefühl einstellt, im Flugzeug zu sitzen, vor allem mit der LED-Beleuchtung.

Gut finde ich in der Funktion als "Firmenauto" auch, dass es ein doch recht repräsentatives Auto ist, nicht gleich so eine "Familenkutsche" wie Sharan & co.

Ach ja, und es gab keinerlei Probleme oder gar außerplanmäßige Stops bisher.
Nur die ersten zwei Winterreifen sind jetzt durch, nach ca. 30 - 35 TKM damit.


Bewertung der bestellbaren Ausstattung:
Würde ich genau so wieder bestellen, nur diesmal mit klimatisierten Sitzen. Außerdem würde ich mir vermutlich noch den Spurassistenten überlegen, wobei der aber erst richtig interessant ist, wenn er aktiv lenkt (gibt es bei anderen Autos ja schon); wenn man müde ist, bietet der doch noch ein gewaltiges Sicherheitsplus.


Im Detail:
  • ACC:
    sehr gut, aber nervig dass es nur ab 30 km/h geht. Mein Kollege mit BMW fährt nahezu immer mit Abstandstempomat *neid*
    Mit ACC ist das Kolonnenfahren auf der Landstrasse oder auf der vollen Autobahn richtig entspannt.
    Abgesehen davon ist das Forward Alert Gold wert, hat uns schon paar mal Notbremsungen erspart.
  • BLIS:
    habe ich zuerst für überflüssig gehalten, macht aber das Leben auf der Autobahn sehr viel leichter. Leider merkt man das erst, wenn man nach einer Zeit wieder ein Auto ohne BLIS fährt
  • elektrisch anklappende Außenspiegel:
    Jackpot :wub:
    Genau das habe ich gebraucht - man sieht aus 50m Entfernung noch, ob das Auto zu ist. Ich gehöre sonst immer zu der Fraktion der "sicherheitshalber nochmal zum Auto-Renner zum prüfen ob ich es abgesperrt habe".
  • Keyless Entry / Go:
    Super, nie wieder Schlüssel aus der Hosentasche nehmen. Auch sehr praktisch, wenn man mit vollen Händen vor dem Auto steht; jemand anderes kann aufmachen ohne dass derjenige in meinen Hosentaschen kramen bzw. ich was aus der Hand geben muss.
  • Motor:
    Diesel ist bei der Kilometerleistung obligatorisch.
    Ich hätte schon gerne den 200 PS genommen, aber den gab es zum Bestellzeitpunkt noch nicht. Der 140 PS zieht "obenrum" schlechter, nachdem wir immer wieder mal auch 200+ fahren, ist uns dieser Unterschied die paar hundert Euro Aufpreis wert.
    Der Verbrauch und damit die Reichweite ist für unser Fahrprofil wirklich gut, da merkt man den Fortschritt in dem Bereich.
    Auch der Durchzug ist gut, hat meiner Frau schon mal den Hintern gerettet bei einer blöden Autobahnauffahrt.

    Mich hat sehr genervt, dass es keine Start/Stopp-Automatik gab, da ohne die der CO2-Ausstoss über der Grenze für einen echten Firmenwagen liegt. Der Sharan z.B. schafft die Grenze, ist aber viel zu teuer.
  • Getriebe:
    Es musste bei uns Automatik werden, zum einen wegen "Firmenauto", zum anderen damit man einen Arm frei hat zum Kinder versorgen wenn man alleine mit ihnen unterwegs ist. Dank dem schnell schaltenden Powershift steht der S-Max beim Ampelrennen echt gut da, habe sogar mal einen (zugegeben besonders langsam schaltenden und vermutlich auch überraschten) Porsche 911 damit abgehängt.
    Es gibt aber 2 (inzwischen stark gemilderte) Anlässe zur Kritik:
    • Die "Gedenksekunde" wenn man z.B. zum Überholen aufs Gas geht; wobei er da nach dem letzten Update äußerst flott herunterschaltet und dann gut zieht. Nachdem die Automatik nicht hellsehen kann, hilft nur, vor dem Überholen mal kurz auf "S" zu stellen oder eben eine Sekunde früher aufs Gas zu gehen.
    • Wenn man Vollgas beschleunigt, dreht er im 5. Gang extrem hoch - zwischen 170 und 180 beschleunigt er deswegen deutlich langsamer als nötig, erst nach dem raufschalten zieht er wieder ordentlich. Immerhin hängt er sich seit dem letzten Update nicht mehr im 5. Gang auf...
  • 7 Sitze:
    Wenn man Kinder hat, auf jeden Fall eine sinnvolle Anschaffung. Leider taugen die Sitze ganz hinten vom Fussraum her nicht für Erwachsene. Ich wünschte mir hier, es gäbe vom S-Max eine Langversion mit ca. 20cm mehr - das wäre auch von den Parkplätzen her noch verkraftbar.
  • Platz:
    für 5 Personen auf normalen Touren genug, für Urlaubsfahrt oder mehr Personen zu wenig.
    Hier hilft nur anbauen mit Skisarg auf dem Dach oder einer Thule Easybase auf der Anhängerkupplung. Aber für das betrifft ja nur wenige Fahrten und bei diesen weiß man den zusätzlichen Platzbedarf auch vorher und kann sich vorbereiten.
    Ich finde hier faszinierend, dass vom Konzept und Größe her (kindertaugliches Firmenauto) vergleichbare Autos wie Q7 und R-Klasse keine 3 einzelne Sitze in der 2. Reihe haben. Wobei die natürlich noch dazu preislich jenseits sind.
  • Sitze allgemein:
    Meiner Frau fehlt die Massagefunktion :rolleyes:
    Auf jeden Fall sind die Sitze (wir haben Stoff) sehr langstreckentauglich, man kann ohne Probleme auch einige Stunden non-stop fahren.
    Die Sitzheizung ist auch sehr gut.
    Ich ärgere mich aber wie gesagt, dass ich keine klimatisierten Sitze bestellt habe, ich habe bei der letzten Urlaubsfahrt die Fahrersitzlehne komplett nassgeschwitzt.
    Für den Fahrersitz werde ich das nachrüsten lassen, es wäre aber sinnvoll zum gleich mitbestellen gewesen, das Nachrüsten für einen Sitz kostet mehr als der Aufpreis für beide Sitze beim Bestellen.
  • Interieur:
    • Der Klavierlack sieht schön aus, zerkratzt aber sehr schnell, gerade im Bereich der elektrischen Handbremse.
    • Die LED-Leuchten sind klasse, nachts auf der Autobahn kann sogar der Beifahrer das Licht anhaben zum Lesen ohne dass es allzusehr stört
    • Der Kinderspiegel taugt leider nur bedingt, da er den Rückspiegel zum guten Teil verdeckt.
    • Die Tabletts hinter Fahrer- & Beifahrersitz sind sehr praktisch, aber nur für Erwachsene und große Kinder verwendbar, da für alle anderen zu hoch. Für die Kleinen haben wir jetzt Tabletts zum an die Kopfstütze hängen besorgt, wo ein komplettes Malset drin ist. Als Erwachsener beim Drive-In sind die Tabletts aber super.
    • Getönte Seitenscheiben & Rollos hinten: beides für Kinderauto ein Muss. Seitenscheibe bzw. Rollo alleine ist zu wenig, für Babys scheint die Sonne dann trotzdem noch zu stark rein als dass sie schlafen können. Gut bei den getönten Seitenscheiben ist auch, dass man von außen praktisch nicht mehr in den Kofferraum sehen kann, d.h. man kann sich die Abdeckung sparen. Lästig bei Rollos ist, dass sie natürlich beim Schulterblick im Weg sind, aber das ist mir der Schlaf von den Kleinen wert; man muss nur dran denken, sie möglichst bald wieder aufzuräumen wenn die Kinder raus sind.
    • Brillenfach funktioniert sehr gut, würde ich auf jeden Fall wieder nehmen.
    • Automatisch ablendender Rückspiegel ist sehr gut, man merkt gar nicht mehr wenn ein Drängler die Lichthupe gibt
  • Ablagen:
    • Die Ablagefächer hinter Fahrer und Beifahrersitz sind praktisch zum Autozubehör verstauen wie z.B. Warndreieck etc.
    • Die Fächer unter Fahrer- und Beifahrersitz sind nur für Bedienungsanleitung und Warnwesten verwendbar, aber dass muss ja auch irgendwohin
    • Das Fach im Dach habe ich noch nie verwendet, ich wüsste jetzt auch nicht für was.
    • Das Fach unter dem Kofferraum ist sehr groß, man kommt aber (mit 7 Sitzen) nicht ran sobald ansatzweise was im Kofferraum liegt. Ich werde hier mittelfristig einen Subwoofer unterbringen.
    • Die Türfächer sind sehr gut, da kann man locker ein paar Wasserflaschen o.ä. unterbringen. Kleenex bringt man auch prima unter.
    • Das obere Fach in der Mittelablage ist perfekt für Taschentücher und Abfall- bzw. Kotztüten.
    • Das große Fach unten in der Mittelablage ist sehr gut als Abfall geeignet.
    • Handschuhfach ist vernünftig groß, wäre aber schön wenn es noch etwas größer wäre.
    • Netz an der Mittelkonsole auf Beifahrerseite: praktisch für die Parkuhr
    • Ablage in 3. Sitzreihe Fahrerseite: praktisch für Bücher wenn ein Kind ganz hinten sitzt
    • Cupholder: generell sehr praktisch, wird leider mit der Zeit auch als allgemeine Ablage missbraucht, vor allem vorne.
    • Staufächer hinten an Fahrer und Beifahrersitz: groß genug für die üblichen Kinderbücher, passt :-)
  • Licht:
    • Xenon ist ein Muss, das ist ein absolut perfekt verteiltes Licht ohne irgendwelche Flecken drin. Ab Werk war es zu niedrig eingestellt, erst nach der ersten Inspektion war es richtig und hat dann auch einen "Aha"-Effekt ergeben. Fernlicht ist jetzt praktisch nicht mehr nötig - im Gegenteil sogar, mit Fernlicht auf der Landstrasse wird man von den Schildern geblendet.
    • Abbiegelicht ist super, gerade beim starken Abbiegen oder auf dem Kreisel nachts ist das ein deutlicher Sicherheitsgewinn. Allerdings habe ich im Kreisel damit schon mal wen geblendet, der gerade zum Kreisel fuhr.
    • Fernlichtautomatik würde ich übrigens nie nehmen, das funktioniert nicht gut genug. Abgesehen davon ist ja wie gesagt Fernlicht mit Xenon überflüssig geworden.
    • Mit den Kindern ist es schade, dass man nicht verhindern kann, dass das Licht beim Türe öffnen angeht. Immerhin kann man es über den Zentralschalter beim Fahrer sofort wieder ausmachen.
  • Radio:
    Der eine Punkt wo ich mich sehr über das Angebot ärgere. An sich taugt das Sony-MP3 ganz gut, aber das Mini-Display und die fehlende Songinfo-Anzeige bei Radio ist etwas, was jedes billige Nachrüstradio besser macht. Meine Eltern haben sich fast zeitgleich einen VW EOS gekauft, der hat zwar das billigste Radio drin, aber mit großer Anzeige wie man es beim S-Max nur mit Navi kriegt und funktionierender Songinfo. Das würde ich Ford echt gern um die Ohren hauen.
    Ich hab auch schon überlegt, es auszutauschen, aber momentan hält mich noch die Sprachsteuerung und die Convers-Integration davon ab. Vor allem letztere nutze ich sehr intensiv.
  • Navi:
    Haben wir absichtlich nicht bestellt, da ein nachgerüstetes TomTom deutlich besser ist, da:
    • frei platzierbar, z.B. in der Mitte der Frontscheibe - damit muss man nicht nach unten schauen zum navigieren.
    • abnehmbar zum vernünftig bedienen
    • hat HD-Traffic, also deutlich bessere Stauinfos
    • vernünftigere Preise für Kartenupdates
    • deutlich billiger als das integrierte Navi
    • Als Vorteile für das integrierte Navi sehe ich nur die Sprachsteuerung und die Anzeige im Convers (wo ich ja wieder von der Strasse wegschauen muss).
  • Rückfahrkamera / Parkpilot / Rückfahrlicht:
    • Rückfahrkamera hat sich mit dem separaten Navi erledigt, 2000 Euro Aufpreis nur für die Funktion ist zuviel. Zudem sind ja erst seit neuestem die Kameras auch nachttauglich.
    • Der Parkpilot ist für den Alltag absolut ausreichend, aus dem Grund habe ich auch (wider Erwarten) keine Rückfahrkamera nachgerüstet
    • Rückfahrlicht: Gerade mit den getönten Scheiben ein absoluter Witz. Kann man da "tunen"?
  • Scheibenheizung + Standheizung + Lüftung:
    • Standheizung mit Fernbedienung ist super, war den Preis echt wert, zumindest für mich als Laternenparker. Beim Skifahren ist es natürlich auch schön, ins warme Auto zu steigen.
    • Scheibenheizung: auch super; selbst wenn man mal die Standheizung vergisst oder zu kurzfristig losfährt, ist die Scheibe sofort frei.
      Bei starken Minusgraden muss man übrigens die Heckscheibenheizung ausschalten, da sonst die Windschutzscheibe nicht genug Strom abkriegt.
    • Lüftung: Ich habe die beiden äußeren und die mittlere Düse so gestellt, dass sie geradeaus nach hinten oben in die 2. Reihe blasen, dann ist die Durchlüftung ganz akzeptabel. Wenn man das nicht macht, kommt kaum Luft hinten an, außer man stellt den Ventilator auf volle Pulle.
  • Gepäcknetz:
    Sehr praktisch; macht nach hinten ordentlich zu und kann bei Nichtbenutzung wunderbar klein gerollt und unter dem Mittelsitz verstaut werden.


Was mir als Optionen abgeht:
  • Head-Up-Display:
    Hat mein Kollege im BMW und beim Bruder in der Corvette. *haben will*
    Da würde dann auch das integrierte Navi wieder mehr Sinn machen.
  • Steckdosen für 2. Sitzreihe:
    Warum gibt es da keine?!?
    Ich bin froh, dass wir das Auto selbst gekauft haben und das nachrüsten können. Und natürlich, dass es hier gute Anleitungen dafür gibt.
  • Haken/Knopf zum Aufhängen von Tüten:
    Warum gibt es in *keinem* Auto beim Beifahrersitz eine Möglichkeit, eine Tüte aufzuhängen? Gerade wenn man beim Asiaten was zum mitnehmen gekauft hat oder verhindern will, dass die volle Einkaufstüte umfällt, wäre das sooo praktisch.
    Im Laderaum wäre sowas auch sinnvoll. Es gibt zwar einige Zurrösen, aber abgesehen von dieser "Begrenzung damit nix hinten rausfällt" (weiß nicht wie ich das besser nennen soll) nichts, was beim Einkaufen hilft.
    Diese Begrenzung verstaue ich übrigens immer im Fußraum von der 2. Sitzreihe, geht ganz gut. Wobei da eigentlich noch Haken hingehören, damit man die am Ende vom Fußraum aufhängen kann und nicht versehentlich drauflatscht.
  • Ablagebereich zwischen Fahrer & Beifahrer:
    Warum gibt es da nur die Cupholder? Kleingeld, Karten etc. fliegt dann alles im Cupholder rum und wenn man was reinstellen will, darf man erstmal eine Hälfte freigraben. Zumindest ein Teiler zwischen den beiden Cupholdern wäre schon praktisch.
    Leider weiß ich bis auf den Aschenbecher auch keinen besseren Ort, noch irgendwas unterzubringen, da ja Handbremse und die Schalter für die Sitzheizung in dem Bereich den ganzen Platz wegnehmen.
  • elektrisch öffnende Heckklappe:
    Gibt's bei der R-Klasse, die hat eine genauso große / schwere Heckklappe. Idealerweise dann auch gleich mit dieser Öffnungsfunktion per Fuss unter die Stoßstange.
    Fände ich vor allem auch sinnvoll, weil die Heckklappe teilweise echt schwer zu bewegen ist.


Zum Abschluss noch ein paar Bilder, wo er als Umzugswagen unterwegs ist. Sieht unordentlich aus einfach deshalb, weil der vollgepackt ist soweit es *irgendwie* geht, also richtig schön Tetris gespielt.

Beifahrersitz:
Eingefügtes Bild

hinter Beifahrer:
Eingefügtes Bild

hinter Fahrer:
Eingefügtes Bild

Kofferraum:
Eingefügtes Bild

2 Matratzen mit Lattenrosten und drunter 2 zerlegte Kleiderschränke und Fachböden vom Bücherregal drin:




Eingefügtes Bild
Das praktische Trennnetz im eingebauten Zustand:
Eingefügtes Bild


Und zusammengeklappt:
Eingefügtes Bild
  • mapfe1, Andrés, automatiks und 24 anderen gefällt das


#87697 Lieferzeit S-Max MK2

Geschrieben von S-Maximus am 05 Februar 2016 - 22:26

Auf die Schnelle schon mal die ersten beiden Bilder...

Angehängte Grafiken

  • IMG_3662.jpg
  • IMG_3663.jpg

  • Gridwolf, amica, Chris030466 und 18 anderen gefällt das


#57504 Scheinwerfer innen schwarz lackieren.

Geschrieben von Sport-Max am 09 Juni 2014 - 18:36

Die schwarzen Scheinwerfer fehlten noch zum ganzen!😉

image.jpg image.jpg image.jpg image.jpg image.jpg image.jpg
  • Andrés, dawolf, Maciejka79 und 17 anderen gefällt das


#94217 Stoßdämpfer vorne, Domlager, Koppelstangen selber wechseln

Geschrieben von FS-Galaxy am 12 April 2016 - 17:01

Hallo,

nachdem hier schon über die Stoßdämpfer Einiges geschrieben wurde, manche haben es anscheinend geschafft, andere sind gescheitert, schreibe ich Euch hier meine Erfahrungen, Tipps und Tücken beim Wechsel der vorderen Stoßdämpfer!

Mein Fahrzeug ist der Galaxy, 2.0 TDCI, Bj. 2008, also der WA6 und somit baugleich mit dem S-Max. Er hat knapp 160.000 km runter.

Grund für den Wechsel war ein undichter Stoßdämpfer und ein nerviges Knacken in der Lenkung.
Dieses Knacken hat mich dann auf das Domlager gebracht, beim Lenkvorgang dreht sich ja das komplette Federbein im Domlager. Bei mir "ruckte", bzw. "sprang" es und verursachte das Knacken.
Und nachdem die Koppelstangen auch schon leicht Spiel hatten, habe ich die bei der Gelegenheit auch gleich getauscht.

Los geht's:
Als erstes habe ich die oberen Schrauben der Domlager "freigelegt".
Es müssen die Scheibenwischerarme runter, dazu braucht man einen Abzieher, die sitzen bombenfest auf der Achse.
Dann muss die obere Abdeckung vom Wasserkasten runter, dazu links und rechts die Schaumstoffteile herausnehmen, die sind nur gesteckt.
Die Abdeckung ist vorne mit Klammern befestigt, mit einem Schraubenzieher einfach abziehen. Dann kann die Abdeckung nach oben herausgeklipst werden. Sie ist am Rand der Scheibe nur eingehakt, links und rechts hängt sie auch noch in 2 Kunststoffnasen in den Seitenteilen.

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Beim zweiten Bild sieht man schon die demontierten Scheibenwischermotoren. Ja, es müssen beide Scheibenwischermotoren demontiert werden, anders kommt man NICHT an die Schrauben ran. Ist aber kein Problem, die Motoren sind jeweils mit drei Schrauben befestigt, einfach Schrauben raus und die Motoren herausziehen. Beim Motor der Beifahrerseite muss man noch den Stecker abziehen, sonst bekommt man ihn nicht raus, es reicht die Motoren nach vorne abzulegen.
Jetzt kommt man bequem an die Schrauben der Domlager. Diese aber noch NICHT aufschrauben!

Jetzt geht es im Radkasten weiter. Eine Hebebühne ist von großem Vorteil, weil man dann einfach besser an alles rankommt.
Rad abschrauben, dann den Bremsschlauch aus der Halterung klipsen, das Kabel vom ABS am Schwenklager (direkt am Radlager) abziehen und die Koppelstange am Stoßdämpfer abschrauben. Bei mir musste ich noch den Sensor der Höhenregulierung der Xenonscheinwerfer am unteren Achsschenkel abschrauben.

Bis hierher war alles relativ einfach, jetzt kommt man zum "Problem":
Das Federbein steckt unten im Schwenklager und ist hinten mit einer Schraube gesichert. Diese Schraube jetzt lösen. Die sitzt bombenfest, weil die einfach im Schwenklager festgerostet ist. Ich habe bereits einige Tage vorher immer wieder die Schraube und das Federbein unten eingesprüht und habe sie dann ohne Abreißen aufbekommen. Dies Schrauben auch unbedingt durch neue ersetzen!
Das sind die Schrauben:

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So, wer die Schraube geschafft hat steht vor dem zweiten Problem: Der untere Achsschenkel muss jetzt ca. 8 - 10 cm nach unten gedrückt werden, damit das Federbein nach oben raus kann. Man braucht hier einen langen Hebel um den Achsschenkel nach unten zu drücken, gleichzeitig klopft man mit einem Hammer gefühlvoll aber kräftig oben auf das Schwenklager (oben auf den massiven Guß). Anders rutscht das Federbein niemals aus dem Schwenklager, weil auch das im Laufe der Jahre richtig "festbackt"
So schaut das dann aus:

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Man sieht genau, wie weit das Federbein im Schwenklager "versenkt" war.
So, jetzt kann man oben im Wasserkasten die drei Schrauben herausdrehen und das ganze Federbein herausnehmen.
Die alte Koppelstange kann jetzt auch unten bequem abgeschraubt werden (wer sie tauschen möchte).

Das Federbein jetzt zerlegen. Hier unbedingt einen guten Federspanner verwenden, die Feder beim Galaxy/S-Max ist echt kräftig, das Auto ist kein Kleinwagen, man braucht richtig Kraft beim Zusammendrücken der Feder und ich möchte die nicht durch die Garage fliegen haben.
Also: Feder zusammendrücken, oben die Schraube lösen, (mit Inbus gegenhalten, oder wenn, wie bei mir, die Schraube total verrostet ist: Mit einer Rohrzange die Kolbenbenstange packen und die Schraube oben lösen).
Dann hat man die Einzelteile: Federbeinstützlager, das Wälzlager, die Staubschutzmanschetten, Anschlagpuffer, Feder, Gummiauflage und den Stoßdämpfer.
Was ihr austauscht, müsst ihr selber wissen, ich habe alle Teile gewechselt, weil eh ein Domlager (Wälzlager) defekt war und wenn ich das Federbein schon zerlege, dann baue ich auch alles neu ein.
Alles wieder richtig zusammenbauen, Am Domlager gibt es eine "Nase", diese muss mit dem Stoßdämpfer (Markierung) eine Linie bilden.
So schaut dann alles aus:

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Jetzt wird einfach alles wieder zusammengebaut, Federbein zuerst wieder oben im Dom festschrauben, Achsschenkel nach unten drücken, Federbein "einfädeln", es hat hinten eine Nase, damit muss es in den Spalt am Schwenklager reinrutschen, Auto ruhig "auf die Räder" stellen, damit das Federbein wirklich bin zum Anschlag im Schwenklager steckt. Die Schraube am Schwenklager festziehen, Koppelstange wieder montieren, Bremsschlauch einklipsen, ABS Kabel anstecken, Xenon Sensor nicht vergessen.
Wenn alles fertig ist, schaut es so aus:

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Auto auf die Räder stellen, oben die Scheibenwischermotoren wieder montieren, Abdeckung vom Wasserkasten drauf, Scheibenwischer montieren.

Fertig!

Hier noch die von mir gewechselten Teile im Überblick:

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vorne die Schrauben von der unteren Befestigung der Federbeine, diese unbedingt erneuern.
die beiden Koppelstangen, muss man nur wechseln wenn es klappert beim Fahren, geht völlig easy auch unabhängig vom Stoßdämpferwechsel.
Die Federbeinstützlager und die Wälzlager. Bei mir war ein Wälzlager defekt, das drehte sich fast gar nicht mehr, nur noch mit Gewalt und ruckelig. Die Federbeinstützlager muss man nicht wechseln, ich habe es gemacht, die Gummis da drin altern auch und wenn ich eh schon alles zerlege ist die Gelegenheit günstig.
Die Anschlagpuffer und Staubschutzmanschetten gibt es als Set, sollte man tauschen.
Die Stoßdämpfer, eh klar, wenn defekt, ist es kein Stoßdämpfer mehr, sondern nur noch Feder und das ist echt ätzend beim Fahren!
Als Tipp noch: Zwischen der Feder und dem Teller des Stoßdämpfers ist ein Gummi, den würde ich mit wechseln, ich habe den alten weiterverwendet (weil ich keine neuen besorgt hatte...), er geht noch, aber ein neuer ist hier glaub ich nicht verkehrt.

Ein Wort noch zum Werkzeug, man braucht bis auf den Abzieher für die Scheibenwischer kein spezielles Werkzeug, klassisches KFZ Werkzeug reicht.
Eine lange massive Eisenstange als Hebel, sonst hat meine keine Chance den Achsschenkel nach unten zu drücken.
Man muss weder die Gelenkwelle lösen, noch das Schwenklager ausbauen, noch die Spurstangen demontieren.
Man muss nicht zum Spur/Sturz einstellen.

Freuen, dass man wieder ein Auto hat, dass sich fährt "wie neu" und man ein Haufen Geld gespart hat :-)

Ich hoffe, dass die "Anleitung" ein paar Fragen beantwortet und Euch hilft.

Fragen? Gerne!


Liebe Grüße,

Florian
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#88208 S-Maximus der Zweite - Der erste Eindruck

Geschrieben von S-Maximus am 10 Februar 2016 - 17:17

Hier mein Bericht zu meinem neuen Max:

Vorweg, als Referenz ziehe ich meinen alten 2012er MK1 Titanium-S 2.2 TDCI Schaltung 200PS, Leder/Alcantara, Business Paket II, Traveller Paket, Key-Free, Feststellbremse elektr., Seitenscheiben getönt heran, Solar Reflect Frontscheibe heran. Mit diesem Fahrzeug war ich gut 3 Jahre unterwegs und war absolut zufrieden und begeistert.

Um es vorweg zu nehmen… Der Neue ist über jeden Zweifel erhaben und für mich persönlich liegen Welten zwischen meinem Alten und dem Neuen. Das Warten hat sich definitiv mehr als gelohnt.

Motor/Getriebe:
Im direkten Vergleich steht der 180PS Powershift dem 200PS geschaltet in Nichts nach. Im Durchzug liegen beide gleich auf. Liegt unter Umständen auch an der nicht mehr vorhandenen NM-Drosselung in den ersten beiden Gängen. Das hatte mein alter Motor bekannter Weise. Lediglich in der direkten Beschleunigung war der Alte einen Tacken zügiger unterwegs, allerdings auch nur bei ordentlichen Schaltvorgängen. Hängt sicherlich auch stark vom Fahrer ab. Das Powershift in seiner neuen Auflage ist ein absoluter Traum. Hier hat sich auch einiges getan. Ich bin vor einiger Zeit einen S-Max MK1 mit Powershift und einen Kuga mit Powershift gefahren. Den Kuga fahre ich gelegentlich öfters auch mal. Bei beiden gefällt mir die alte Powershift Version nicht ganz so gut, wie die neue in meinem Max MK2. Nettes Feature sind die Schaltwippen am Lenkrad. Sicherlich nichts für den Alltag, aber ganz nett.
Fahrwerk:
Das Fahrwerk ist für ein Fahrzeug dieser Größe und Gewicht ein absoluter Traum und im direkten Vergleich mit meinem alten MK1 eine deutliche Weiterentwicklung. So souverän wie der Wagen über die Autobahn gleitet, so sportlich kann man ihn über die Landstraße werfen. Kurze Schläge und Stöße in der Stadt nimmt der Wagen deutlich gelassener und geräuschloser als der MK1.
Exterieur:
Das äußere Escheinungsbild ist sehr harmonisch und aus meiner Sicht absolut gelungen ohne die alten Tugenden des MK1 vollkommen über den Haufen zu werden. Man erkennt ihn direkt als S-Max und trotzdem kommt er sehr modern daher. Die wunderschöne Farbe Magnetic-Grau tut ihr Übriges dazu. Der Wagen ist ein absoluter Eye-Catcher. Ich konnte schon einige Passanten beobachten, die sich umgeguckt haben. Notrad von außen zugänglich. Äußerst sinnvoll.
Interieur:
Hier hat Ford aus meiner Sicht richtig was getan. Mein alter MK1 war in der Ausstattung schon wirklich schick, aber der Neue wirkt viel edler. Schöne Materialen, alles fühlt sich gut an, der gesamte Innenraum ist sehr ergonomisch gestaltet und das Lenkrad liegt sehr gut in der Hand. Ich bin immer ein wenig traurig wenn ich an meinem Ziel angekommen bin und aussteigen muss. Die elektr. Umklappbaren Sitze, vor allem in Kombination mit der dritten Sitzreihe und dem EasyFold System machen richtig was her. Der 6 bzw. 7 Personenbetrieb wurde schon mehrfach getestet und von allen Reisenden als komfortabel bewertet. Dabei ist sicherlich klar, dass in Reihe 3 nur Kinder vernünftig Platz finden. Der Kofferraum ist gleich groß. S-Max typisch findet man genug Ablagemöglichkeiten. Die Einzige Verschlechterung ist hier die Gepäckraummatte. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass man Sie auf Grund des 7-Sitzer-Modus 3-fach falten können muss. Die alte Matte war deutlich stabiler und wertiger. In Reihe 2 gibt es jetzt nur noch eine Deckenleuchte mittig. Das ist meinen Kindern natürlich sofort aufgefallen. Da hatte der alte links und rechts jeweils eine. Das Handschuhfach ist nicht unbedingt kleiner, aber schlechter nutzbar. Das macht das Staufach unter der Mittelarmlehne aber dreimal wieder wett. In das Fach gehen mal locker 2 0,75 Wasserflaschen aufrecht rein. Das Fach in der Mittelkonsole verschluckt gefühlt ebenfalls einen Pflasterstein, hier ist deutlich mehr Platz als im MK1. Das etwas versteckte Fach hinter der Mittelkonsole ist sicherlich praktisch. Ich habe jedoch bisher noch keine wirkliche Verwendung dafür.
Sync 2:
Hier liegen Welten zwischen meinem alten großen Navi mit Premium-Sound und dem Neuen. Ich denke das Sync System spricht für sich. Was ich jedoch absolut positiv bewerten möchte ist das neue Premium-Sound-System. Absolut hochwertig. Ach, fast vergessen. Bezüglich der nervigen Fingerabdrücke auf dem Sync2. In dem Ablagefach über dem Sync lag eine verpacktes, recht wertiges, großes Microfasertuch in blau mit Ford-Logo. Der Händler meint ab Werk. Von ihm sei es nicht. Dieses ist groß genug und damit lassen sich wunderbar die Fingerabdrücke in regelmäßigen Abständen entfernen.
Technik und Innovationen:
Absolut herausragend sind Adaptives LED Licht mit Dauerfernlicht, Frontkamera mit SplitView, der intelligente Tempolimiter mit Verkehrsschild Erkennung, der Spurhalteassistent und das Powershift-Getriebe. Diese Features tragen aus meiner Sicht enorm zum ohnehin hohen Fahrspaß bei.
Nette Spielereien:
Müdigkeitswarnung, Parkassistent, Start/Stopp und seitliche Parksensoren sind zwar ganz nett, aber für mich persönlich nicht zwingend erforderlich.
Aufrüstung:
Morgen kommt noch die abnehmbare AHK rein.
Negativ:
Immer noch keine LED Kennzeichenbeleuchtung, keine LED Umfeld Beleuchtung, keine LED Abbiegelicht. Keine LED Seitenblinker, keine LED Rückfahrscheinwerfer. Das kostet nichts und wertet den Wagen deutlich auf. Naja, ist aber zum Teil schon umgerüstet. Immer noch keine automatische Feststellbremse. Kein automatisches Verriegeln der Türen bei Fahrtantritt.

So, das waren meine ersten Eindrücke nach 5 Tagen
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#87763 Ablagefächer im Kofferraum?

Geschrieben von jobiwa am 06 Februar 2016 - 17:28

Hallo in die Runde, ich habe einen S-Max 2.0 TDI mit Allradantrieb, Powershift und elektrischer AHK. Als umsteiger von einem Touran 1, habe ich mich gewundert über die eingelegte Bodenplatte mit dem komischen Fach vorne. Das Fach habe ich entfernt und mit Holz ein Fach eingebaut. Die Platte habe ich vorne verschraubt, so kann ich die hochklappen. Schaut euch die Fotos an und gebt mir einen Rückmeldung was ihr davon haltet.
Das Fach ist 9,4cm hoch. Den Platzverlust kann ich gut verkraften und ich habe eine fast ebene Ladefläche wenn die Sitze umgeklappt sind. Materialkosten waren rund 30 Euro.DSC00008.JPG DSC00009.JPG DSC00010.JPG DSC00011.JPG DSC00012.JPG
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#50 Erfahrungsbericht

Geschrieben von automatiks am 03 März 2012 - 23:07

Hallo an Alle,

glücklicherweise habe ich meinen Bericht separat erfasst und noch eine Kopie des Entwurfes. So kommt ein kleiner Beitrag in das Forum nach diesem unsäglichen Hackerquatsch!

Anbei habe ich für euch einen kleinen Erfahrungsbericht zu den ersten Tagen mit unserem Mäxchen.

Wir haben mit unserem Mäxchen seit dem 04.01.12 ca. 7.200 km und davon in der letzten Woche ~3.700 km zurückgelegt. Zu keinem Zeitpunkt hat uns das Mäxchen hängen lassen, ausser, in der letzten Woche, einer Reifenpanne auf dem Rückweg in Italien, als wir in einen Stahlspan fuhren. Der Schaden belief sich auf 20 € für die Reparatur des Reifens und einem Zeitverlust von 2 Stunden. Dafür kann das Mäxchen natürlich nichts, ganz im Gegenteil! Das Mäxchen hat uns vor größerem Schaden bewahrt.

Durch die rechtzeitige Warnung des Reifendruckkontrollsystems konnte größerer Schaden, oder gar schlimmeres, abgewendet werden. Die 1. Warnung erfolgte bei 1,8 bar Luftdruck und wurde dann immer penetranter. Das Problem war durch ständiges Anzeigen des Luftdruckes sehr gut beherrschbar, obwohl der Druckverlust erheblich war. An einer Tankstellen haben wir den Luftdruck auf 3,5 bar erhöht, um dann zur nächsten Druckluftstation zu fahren, um wiederum Luft nachzufüllen. Nach 10 min. war die Luft wieder heraus. Macht das einmal ohne eine Kontrollmöglichkeit!

Wenn man bedenkt, dass allein die Felge und der Reifen ca. 300 € kosten, hat sich die Anschaffung des Systems bereits gelohnt. Damit erübrigt sich für uns jede Diskussion, ob so ein System notwendig ist oder nicht! Ich hatte bis dato noch nie ein Reifenproblem gehabt.

Von diesem Ereignis abgesehen war es letzte Woche ein durch und durch entspanntes Reisen mit 6 Personen. Das Mäxchen ist auf solchen langen Distanzen ein ausgezeichneter Wegbegleiter, welcher komfortabel, soverän und jederzeit zuverlässig seinen Dienst tat! Das fängt mit der Standheizung an, welche einen warmen Start ermöglicht, über das IVDC, welches das Fahrwerksverhalten jeder gegebenen Straßensituation anpasst, bis hin zum ACC, welches beste Dienste auf der langen Strecke leistete. Die vielen anderen Features wie Xenon, Automatik, Sitzbelüftung, Klimaautomatik, etc., seien darüber hinaus nicht vergessen.

Das 6 Personen die lange Strecke ohne die sonst üblichen erheblichen Ermüdungserscheinungen überstanden, ist aber das wichtigste! Ok, müde ist man nach solch einer Tour immer, aber nicht fix und fertig!

Nun zu einigen Punkten im einzelnen:
  • Reifendruckkontrollsystem

Siehe oben: ein MUSS! Klar, meist geschieht nichts, aber wehe wenn ... für uns hat es sich die Investition bereits gelohnt.

  • Standheizung

Immer eine vorgewärmte Maschine und ein warmes Auto -> euer Mäxchen, und vor allem eure Mädels, werden es danken! Die Betriebstemperatur ist im nu erreicht, der Motor wird geschont und ein Mehrverbrauch ist auf so langen Touren nicht vorhanden. Vom warmen Innenraum gar nicht zu sprechen.

  • IVDC

Viele scheinen keine Unterschiede zu bemerken, jedoch haben wir die Unterschiede sehr deutlich wahrnehmen können


- COMFORT -> Bewältigung schlechter Straßen, ohne das es einem die Zähne lockert
- NORMAL -> gute Straßenlage bei mittleren Geschwindigkeiten
- SPORT -> hervoragende Straßenlage bei hohen Geschwindigkeiten


Das Feature wollen wir nicht mehr missen.

  • ACC

Ja wie entspannt ist das denn! Das ACC ist schon komfortabel und über weite Passagen sehr nützlich. Es erfordert nur ein wenig übung um die "Eigenheiten" des Systems kennen zu lernen, und um dann danach zu handeln (z. B. rechtzeitig ausscheren, bevor das vorausfahrende Fahrzeug das System zu Reaktionen veranlasst, oder um aber eben diese Reaktion für sich zu nutzen, um z. B. Geschwindigkeitsbeschränkungen in Tunnel durch vorausfahrende Fahrzeuge einzuhalten -> das Mäxchen passt sich mit der Geschwindigkeit einfach an das vorausfahrende Fahrzeug an).

  • Automatik

Auch wenn es kein Powershiftgetriebe ist, wir finden die Automatik gut (allerdings sind wir meist eh in der höchsten Fahrstufe gefahren). Auf den Küstenstraßenabschnitten leistete sie hervoragende Dienste, wobei ich sicher von Hand hätte optimaler schalten können (Schaltpunkte -> das kann die PS auch nicht anders). Aber schalten zu lassen ist für uns ein Komfortmerkmal, und so viel besser geht es von Hand auch nicht.

  • Xenonscheinwerfer

Aus unserer Sicht ein muss und ein beträchtlicher Sicherheitsgewinn, gerade auf schlechten Straßen mit mangelhafter oder keiner Beleuchtung.


Auch das Abbiegelicht macht sich positiv bemerkbar.

  • Sitze

Es ist einfach Klasse, wenn, je nachdem mit welchem Schlüssel das Fahrzeug geöffnet wird, der Fahrersitz in die richtige Position fährt. Der Beifahrersitz ist genau so gut verstellbar wie der Fahrersitz, was ohne dem Sitzpaket nicht geht. Die Sitze selber sind für lange Strecken sehr gut geeignet. Der 3. Sitz in der 2. Reihe ist ein vollwertiger Sitz. Damit gibt es keine "drucketse" in der 2. Reihe. Mit der Nutzung der 3. Sitzreihe wird es dann schon etwas enger, jedoch haben es die beiden Kinder, sowie die Erwachsenen nicht als unmöglich empfunden. Unsere Kleine (1,55 m groß) hatte sich sogar "häuslich" eingerichtet :-) und konnte so 12 h ohne Probleme da hinten verbringen. Dann wurde es für sie etwas ätzend, da sie ständig "alleine" war. Mehr Gepäck hätten wir ohne eine Dachbox allerdings nicht mitnehmen können.


5 Personen reisen sehr komfortabel mit großer Kniefreiheit und genügend Gepäckraum. Auf lange Strecken sind 6 Personen mit eingeschränkten Anforderungen an den Gepäckraum die Grenze. Bei 7 Personen gehen noch Kuchen rein – das haben wir getestet :-) - aber dann ist fast schon Schluß. Alles in allem ist die 3. Sitzreihe eine sinnvolle Anschaffung.

  • Key Free-System

Nie wieder ohne. Es ist eine feine Sache, ohne in der Hose nach dem Schlüssel zu graben, einfach die Türe auf zu machen, um dann per Knopfdruck den Motor zu starten.

  • Klappbare Außenspiegel

Ein besseres, weil sichtbares, Indiz, dass das Fahrzeug verschlossen ist, gibt es nicht.

  • Audio-/Navigationssystem

Holla, machmal ärgert das Navi einen schon durch elend lange Kalkulationszeiten. Aber auf der langen Tour klappte das wie am schnürchen und vor allem hatte es eine hervorragende Routenführung. Da wir die Strecke kennen, können wir behaupten, das wir das nicht besser gemacht hätten. Auf dem Balkan waren nach SLO zwar nur noch die Hauptrouten hinterlegt, aber bis 50 km vor dem Ziel hat das vollständig genügt. Auf unserem iPhone Navigon, mit angeblichem Kartenmaterial für ganz Europa, ist bis auf HR auch nicht mehr an Infos enthalten. Was verbesserungsfähig ist, ist die Bedienführung. So ganz einleuchtend ist das nicht.


Beim Abspielen vom USB-Stick hat sich das System einmal "verkantet". Es wurde immer zum Radio geschaltet und offensichtlich hat der MP3-Player des Navi parallel weiter vom USB-Stick die Musik abgespielt. Nach einer Pause war es wieder i. O. und der Fehler trat auch nicht mehr auf.

  • Rückfahrkamera

Einfach gut, insbesondere dann, wenn mann nur noch über die Außenspiegel rangieren kann. Einzig die Rückfahrleuchten sollten etwas heller sein, jedoch habe ich nicht die extremen Probleme wie so manch' Anderer hier im Forum.

  • Panoramadach

Sicher wäre es kolossal, wenn es ein zu öffnendes Dach wäre! Aber durch das Panoramadach sind das Raumgefühl und die Helligkeit sehr gut. Als einmal die Sonne schien, haben wir die Jalousie des Dachs geschlossen und konnten eine gute Lichtdämpfung feststellen. Wir sind auf den Sommer gespannt, mal sehen.

  • Assistenten

BLIS ist ein sehr gutes Hilfsmittel und trägt zur Sicherheit bei. 100% zuverlässig ist er jedoch nicht. Jedoch zeigt er nur Hindernisse im Totenwinkel an, auch wenn da keine sind -> z. B. Stützmauern auf der Autobahn). Er zeigt also auch manchmal ein Hindernis an, auch wenn da nichts ist. Anders herum konnte ich noch nichts feststellen, was auch richtig übel wäre.


Der Fahrspurassistent ist sehr zuverlässig und rüttelt gegebenenfalls anständig am Lenkrad.


Den Fernlichtassistenten habe ich abgeschaltet, das ist ein Krampf!


Die Lichtautomatik ist prinzipiell gut, jedoch hat sie die ungute Eigenschaft, dass beim Start mit dem Powerstartknopf zunächst das Licht angeht, beim eigentlichen Startvorgang kurz wieder ausgeht, um dann bei laufendem Motor wieder sofort anzugehen. Tsts, das trägt nicht zu Lebensdauer der Brenner bei. Das könnte man auch anders regeln, denn die Powerstartfunktion weiss genau, ob ich starten (Bremspedal gedrückt) oder nur die Zündung einschalten möchte.


Die Wischerautomatik arbeitet für unsere Erwartungen zuverlässig (die Empfindlichkeit lässt sich auf die Vorlieben der Einzelnen Fahrer/innen justieren).


Forward-Alert ist ein echtes Sicherheitsplus und hat sich schon gemeldet.


Der Driver-Alert hat sich nie gemeldet und hat den grünen Bereich auch nie verlassen. Kann mir jemand erklären, wie diese Funktion die Bewertung der „Müdigkeit“ erstellt? Nur die Zeit kann es nicht sein, da ich auch einmal mehrere Stunden am Stück gefahren bin.

  • Der Motor

Na, da bleibt für uns nichts zu wünschen übrig! Das ist einfach eine souveräne Geschichte. Immer ein anständiger Punch im Rücken und wenn es sein muss, gar ein Feuerwerk. Wir hätten nie gedacht, dass ein so hohes Gesamtgewicht irgendwie "nicht spürbar" ist. Natürlich, es geht immer mehr, aber das ist für uns bei weitem ausreichend. So ist z. B. die San Bernardino-Route in der Schweiz ein genuss -> überholen ist kein schweisstreibender Akt. In HR (130er Begrenzung) habe ich auf einem kurzen Stück einmal Gas gegeben, es ging etwas bergauf und nach Tacho 220 km/h (nicht ausgereizt). Ab 180 km/h beschleunigt das Mäxchen noch anständig, ab 210 km/h wurde es träge (leicht bergauf und fast das zul. Gesamtbewicht ist dabei zu beachten).


Das Stottern beim Starten (wie in einem anderen Thread bereits berichtet) konnten wir in der letzten Zeit nicht mehr feststellen.

  • Verbrauch

6 Personen, Gepäck und Reisegeschwindigkeiten (ACC-Einstellung) von 160 km/h in D, 125 km/h in CH, 135 km/h in I und HR, sowie das Gegondele auf Küstenstraßen in HR, MNE und AL hatten einen Verbrauch von im Schnitt ~7,9 l/100 km zur Folge. Na, wenn das nicht akzeptabel ist bei 200 PS, Automatik, sehr hohem Gebirgsanteil, hohem Gesamtgewicht, sowie 225er Bereifung!


Btw. während den megakalten Tagen (-14 °C und kälter), Kurzstreckenbetrieb (8 km eine Strecke) und intensivem Gebrauch der Standheizung, kamen wir auf 10,9 l/100 km. Unser Mercedes (A 160 CDI) hatte da auch 8,8 l/100 km konsumiert. Das wichtigste jedoch war, dass wir weder mit dem Benz noch mit dem Mäxchen dieselbedingte Kälteprobleme hatten. Auch lies sich die Motorhaube immer öffnen.

  • Allgemein

Nichts klappert, nichts knarzt oder auch sonstige Geräusche sind nicht festzustellen. Wir können eine gute Verarbeitung bescheinigen. Es sind nur zwei Kleinigkeiten zu beanstanden: die Schutzfolie unter der Abdeckung des Fahrstufenwählhebels hätte besser entfernt werden können und ein Span an einer Verkleidung am Fenster war vorhanden. Den haben wir selber beseitigt. Aber wie gesagt, das sind wirklich Kleinigkeiten.


Die Klavierlackabdeckungen sind sehr schnell von Fingerabrücken übersät und neigen dazu zu verkratzen. Aber noch hält sich das sehr in Grenzen. Die Kofferaumplastiken sind ... naja.


Die Wischwaschanlage mussten wir auf der langen Tour wider erwarten kaum in Betrieb nehmen. Daher können wir dazu nicht abschliessend etwas sagen. Leider habe ich das Thema Schließanlage, wie in einem anderen Thread angekündigt, noch nicht geklärt, kommt aber noch. Ach ja, die Jalousien an den Fonds-Fenstern und die Tabletts haben sich auch bewährt. Da wurden leckere Brote frisch zu bereitet.


Bisher konnten wir die Scheibenheizungen nicht testen. Dazu gab es aufgrund der Standheizung noch einfach keine Gelegenheit.


Bestens bewährt haben sich unsere USB-Anschlußmöglichkeiten in der Mittelarmablage und im Fonds:


Mäxchen -- 20.01.28 -- Bild 05.jpg


Mäxchen -- 20.01.28 -- Bild 06.jpg


Mäxchen -- 20.01.28 -- Bild 18.jpg


Mäxchen -- 20.01.28 -- Bild 19.jpg



Die Ablagemöglichkeiten sind sehr gut und für uns ausreichend. Als Brillenträger schätze ich die Ablagemöglichkeit für eine Brille in der Dachkonsole sehr. Die Variabilität des Innenraums ist einfach Klasse. In die Schubladen unter den Sitzen kann allerlei notwendiges wie die Bedienungsanleitung, sonstige Papiere, Adapter für die USB-Schnitten (iPods, USB-Ladeadapter, etc.) verstaut werden. Die Seitenfächer in den Türen sind einfach riesig.

  • Fazit

Wir sind hochgradig mit dem Kauf des Mäxchen zufrieden und würden ihn Stand heute jederzeit, mit derselben Ausstattung, wieder kaufen. So langsam wird er zum Familienmitglied :) .


Jetzt gilt es noch die Zuverlässigkeit des Dicken abzuwarten. Es sieht so aus, dass wir mit unserem Wagen glück haben. Hoffentlich bleibt das auch so!


Nach der Tour und und der Inanspruchnahme der Leistungen von Mr. Wash (inkl. Innenraumreinigung und Handwax) stand das Wägelchen wieder wie neu da :D

  • Was würden wir uns wünschen?

- elektrische Heckklappe

- Sitzheizung für die Fondsitze

- eine sep. Einstellmöglichkeit der Temp. im Fond. Frieren musste aber niemand.


Ich hoffe, ich kann mit dem Bericht den „Neuen“ bei der Entscheidung für ein Mäxchen und dessen Ausstattung eine kleine Entscheidungshilfe geben.

Viele Grüße
automatiks
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#109807 11'000 km und 4 Monate mit dem Mk2

Geschrieben von Gridwolf am 08 Dezember 2016 - 15:03

So, solange noch der gerade verkaufte Mk1 im Gedächtnis ist (siehe Link) schreibe ich noch schnell meine Bewertung vom Mk2.

Den ersten Eindruck hab ich hier ja schon mal geschrieben: Link
Es macht leider keinen Sinn, dieses Zwischenfazit im ersten Eindruck zu ergänzen, dafür gibt es hier zu viel neues.
Da sich das hier explizit auch an Neulinge richtet, fange ich analog zu meinem Mk1-Thread recht allgemein an.

Allgemein:
Auch der Mk2 war schon wieder fleissig im Einsatz (analog zu der Liste aus dem Mk1-Thread):
  • "Bus" mit 7 belegten Sitzen
    Auch die Variante "Skibus" zu sechst mit umgelegtem Mittelsitz in der mittleren Reihe zum Ski unterbringen dürfte wieder funktionieren, hab aber noch keine Gelegenheit zum ausprobieren gehabt.
  • "Firmenauto" alleine oder mit 1-2 Kollegen auf längeren Strecken
  • komplett umgeklappt als "Transporter" für größere Einkäufe (Umzug machen wir hoffentlich nie wieder und Baustelle in dem Maßstab ist auch vorbei)
  • "Familienauto" mit 5 belegten Sitzen (davon 3 Kindersitze) - auch für den Urlaub
Die Variabilität ist wie schon beim Mk1 sehr gut. Für den Umbau von "Familienauto" auf "Transporter" muss man nur die Kindersitze rausnehmen und die Kopfstützen einfahren, alles weitere lässt sich ja von hinten per Knopf erledigen. Auch beim Mk2 sind die versenkbaren Sitze wieder sehr von Vorteil und beim 7-Sitzer hat man auch wieder eine perfekt ebene Ladefläche. Man muss nicht vorneweg planen, wieviele Leute man potentiell mitnimmt und auch nicht wie beim alten Espace & Co Sitze rumschleppen.
Nachteil ist natürlich, dass man für die Sitze etwas Laderaum verschenkt, an das Volumen vom alten Espace kommt man lange nicht mehr ran.

Der Mk2 ist ein noch besseres Langstreckenauto als der Mk1. Ein wirklich gutest Fahrwerk haben beide, wobei wir ja wegen interaktivem Fahrwerk von Haus aus mit Sportfahrwerk fahren. In den Tests mit normalem Fahrwerk wurde ja bemängelt, dass es gegenüber dem Mk1 deutlich weicher geworden ist. Im direkten Vergleich ist das Mk1 Fahrwerk (allerdings nach 200 TKM) ziemlich identisch zu dem Mk2 mit Sportfahrwerk, von daher sollte man es wohl nehmen für besseres Kurvenverhalten.
Die Massagesitze sind auf Langstrecke Gold wert, das hätte ich nie gedacht. Klimatisierte Sitze sind auch richtig gut.

Der Unterschied zwischen vorne und hinten ist auch beim Mk2 wieder genauso, vorne fährt man einen sportlichen Kombi, hinten dagegen fährt man in einem Van mit. Wobei sich das mit dem interaktiven Fahrwerk hinten deutlich verbessern lässt, aber dazu später mehr.
Das Gefühl, im Flugzeug zu sitzen, ist jetzt hinten noch extremer, weil wir ja wegen 3-Zonen-Klima auch noch die Luftdüsen wie im Flugzeug in der Decke haben. Interessanterweise stellt sich das Gefühl jetzt aber auch vorne ein, vermutlich weil durch die bessere Dämmung vorne nur noch Windgeräusche zu hören sind.

Die Funktion "Firmenauto" ist mit dem Vollleder natürlich noch besser geworden, der neue wirkt auch von außen noch ein ganzes Stück edler als der Mk1.

Zu Reifen und außerplanmäßigen Stops kann ich (gottseidank :D ) noch nix sagen nach den paar km.

Bewertung der Austattung:
  • Titanium, Diesel mit 180 PS und Schaltung (wegen Flottengrenze :mecker:)
    Die 180 PS sind ganz in Ordnung, man merkt aber noch deutlich stärker als im Mk1 dass der erste Gang stark drehmomentbeschränkt ist. Erst im zweiten Gang zieht er wie man es erwarten würde.Generell fällt der PS-Vergleich schwer, weil der neue sehr viel besser gedämmt ist, was natürlich viel vom Erleben der Geschwindigkeit und Beschleunigung weg nimmt. Ich denke aber, dass für die allermeisten Leute auch die 150 PS mehr als ausreichen. Nur ist dann halt der Auspuff so hässlich :D
    Von der Schaltung her fällt auf, dass der 6. Gang den Großteil vom Geschwindigkeitsbereich abdeckt, nämlich von ca. 90 km/h bis VMax (irgendwas so im Bereich 220 km/h). Gefühlt gehört da noch ein Gang mehr rein, so ab 140 km/h rum. Wobei er auch so noch recht ordentlich zieht auf der Autobahn. Vergleich mit dem Mk1 ist hier nicht möglich, der hatte Automatik.
  • Premium-Lederpolsterung mit Massagefunktion in Schwarz
    Die Massagefunktion ist für Langstreckenbetrieb einfach ein Muss. Eigentlich hätte ich das wegen arg teuer und persönlicher Präferenz von Stoffsitzen nicht genommen, aber meine Frau als Hauptnutzer bestand drauf. Anfangs war es für mich entsprechend auch einfach nur seltsam, aber bei der ersten echten Langstrecke genießt man es dann doch. Dazu kommt, dass ich mich gelegenlich mal im unteren Rücken verreisse, und dann spart mir das Auto mit Sitzheizung und Massage einen Termin in der Krankengymnastik :D, das ist wirklich überraschend wirksam.
    • elektrisch komplett verstellbare Sitze
      Verwenden wir fast nie, finde das eher unpraktisch weil das Vorfahren für mehr Platz deutlich länger dauert als beim manuellen Verstellen.
      Im Mk1 ist meine Frau ein Stück weiter vorne gesessen, das hat sich beim Mk2 aber irgendwie komplett erledigt. Jetzt wird nur noch der Innenspiegel verstellt, der Rest passt für uns beide.
    • Memory-Funktion
      Nie verwendet wegen gleicher Sitzposition.
    • Komfort-Aussteigen (Sitz fährt sich beim Abschalten vom Motor zurück)
      Anfangs irritierend, man lernt es aber sehr zu schätzen wenn man mal müde oder mit wehem Rücken aussteigt.
  • Business-Paket II
    • Sony-Navigation
      Sync 2 ist ein Mist, da sind wir uns ja alle einig. Für den Alltag ist es vollkommen ausreichend, aber schon gelegentlich etwas träge. Sobald man mal in der Karte zoomen will, kann man es vollkommen vergessen, man darf bei jedem Zoomen um die 30 sec warten, bis er das Bild neu berechnet hat.
      Aber wie gesagt, vom Rest her tut es was es soll. Adresseingabe sollte man immer per Sprache machen, das ist viel stressfreier. Die Stauwarnungen sind (wie hier auch im Forum schon erwähnt) nicht besonders hilfreich, aber wir kommen hier gottseidank nicht allzu oft in die Verlegenheit, diese zu brauchen. Nachdem wir jetzt bei Sync 3 sind, kann ich hier auch keine hilfreiche Empfehlung abgeben.
      Ein absolutes Muss ist aber die Folie für das Display: Link
      Ohne sieht man in kürzester Zeit wegen Fingertapsern nix mehr und auch bei direkter Sonneneinstrahlung wird die Lesbarkeit lausig. Mit der Folie ist das alles super.
    • Premium-Sound
      Der Soundingenieur muss AC/DC-Fan gewesen sein. Das ist die Musik, die ohne weiteres Einstellen absolut perfekt klingt, mit genau dem richtigen Druck untenrum etc.
      Für Rock & Co ist der Subwoofer gut genug, aber für Techno etc viel zu schwach. Trotzdem möchte ich es nicht mehr missen, man merkt schon deutlich dass er untenrum die Töne zumindest mal zusammenkriegt - beim Mk1 ohne Premium Sound aber mit Sony hat man da schon deutlich weniger gehabt.
    • Park-Assistent
      Im ersten Ansehen völlig überflüssig, praktisch dann aber doch sinnvoll, weil man mit dem prima Parklücken ausmessen kann, selbst wenn man halbwegs flott dran vorbei fährt. Und wenn man schon mal dabei ist, kann er dann auch einparken, man steht dann auch absolut perfekt gerade zum Bordstein. Gewöhnungsbedürftig, aber doch empfehlenswert.
    • Park-Pilot
      Der Piepser ist natürlich ein Muss bei dem Schiff. Ich finde aber lästig, dass er deutlich später anspricht als beim Mk1, man muss sich sehr viel vorsichtiger herantasten an die Hindernisse. Er ist jetzt auch dauer-an, man muss ihn nicht wie im Mk1 explizit oder per Rückwärtsgang aktivieren. Ich denke, dass die geringere Empfindlichkeit auch aus diesem Dauer-An resultiert, da er sonst recht nervig wäre wenn mal einer knapp an einem vorbeifährt.
    • DAB+
      Muss-Ausstattung. Hätte ich nicht gedacht, aber alleine schon dass man Energy deutschlandweit empfängt, ist den Aufpreis wert :D
      Die Qualität vom Empfang ist auch wirklich sehr gut.
  • Design-Paket II
    • Adaptive LED-Scheinwerfer
      Muss-Ausstattung. Deutlich mehr Licht als beim Mk1 mit Xenon: Link
      Das automatische Fernlicht ist genial. Es scheint hier aber auch wieder das Problem zu geben, dass es ab Werk oft zu tief eingestellt ist.
    • Key-Free
      Kann man ja jetzt gar nicht mehr abwählen...
      Das einfach Griff antippen zum schließen ist schon sehr schick, beisst sich aber ab und zu mit dem Öffnen per Hand in den Griff legen. D.h. man möchte das Auto öffnen, legt aber versehentlich die Hand bzw. einen Finger auf die Schließfunktion und kriegt das Auto deswegen nicht auf...
      Beim Mk1 konnte man einfach hingehen und gradaus am Griff ziehen zum Öffnen, beim Mk2 muss man jetzt gezielt die Hand einen Moment vorher in den Griff legen, damit er Zeit zum Aufsperren hat. Fand ich daher beim Mk1 besser.
    • elektrische Heckklappe mit Fussbedienung
      Muss-Ausstattung. Klingt zwar erstmal dekadent, ist aber soooooooo praktisch.
      Auch wenn es sich bei uns jetzt mal verklemmt hatte (was anscheinend wirklich *nie* jemandem passiert, selbst wenn man bei anderen Marken schaut), bin ich immer noch begeistert davon.
      Wir haben anscheinend auch schon den neuen Sensor, die Heckklappe bewegt sich nur wenn man mit dem Fuss explizit wischt. Wir haben sie daher auch noch nie auf den Kopf gekriegt. Mit dem Fuss können jetzt auch die Kleinen schon den Kofferraum öffnen.
      Richtig cool ist auch, dass man jetzt 4 Möglichkeiten hat, den Kofferraum zu öffnen:
      1. per Knopf am Griff
      2. per 2x drücken auf den Knopf an der Fernbedienung
      3. mit dem Fuss
      4. mit einem Schalter links vom Lenkrad
      Gerade der letztere ist sehr praktisch, wenn man es mal eilig hat, damit kann man vorm Aussteigen das Öffnen starten und kommt dann bei voll geöffnetem Kofferraum hinten an. Wenn man jemand eilig absetzt, kann der damit auch einfach gleich losrennen ohne extra sich um den Kofferraum kümmern zu müssen, der Fahrer kann das einfach vorm Losfahren noch schnell schließen (tatsächlich geht's auch noch, wenn man schon losfährt :ph34r: )
  • Interaktives Fahrwerksystem
    • Verstellbare Dämpfer
      Empfehlenswert bei häufigem Autobahneinsatz.
      Die Stufe "Normal" ist für die allermeisten Fälle absolut ausreichend, ein vernünftiger Kompromiss zwischen Härte und Komfort.
      Die Komfort-Stufe ist vollkommen überflüssig, das Auto schunkelt dann so sehr, dass einem schlecht wird, so schlecht kann die Strasse gar nicht sein dass man sich die antut.
      Die Stufe "Sport" ist für schlechte Strassen absolut nicht verwendbar, auf guten und kurvigen Autobahnen dagegen sehr zu Empfehlen. Gerade für die Küstenautobahn von Genua nach Nizza ist es wirklich gut. Dort ist die Autobahn sehr kurvig und die Kurven laufen oft über Brücken mit Dehnungsfugen, wo das Auto dann mit der normalen Federung so bisschen ins Schlingern kommt (Querbeschleunigung plus Höhenbeschleunigung mit Nachfedern). Mit Stufe "Sport" neigt sich das Auto fast gar nicht mehr in der Kurve und bei den Dehnungsfugen federt er einmal kurz und knackig, dann ist es schon wieder vorbei. Damit ist das Übelkeitspotential auf diesen Autobahnen für die Mitreisenden drastisch reduziert, die fanden das alle sehr viel angenehmer. Beim ersten Schlagloch oder auf den Beton-Autobahnen wird man dann halt sehr unsanft dran erinnert, wieder auf "Normal" zu stellen.

      Die Tieferlegung vom Sportfahrwerk würde ich aber als absolutes Minimum empfehlen, wie oben schon beschrieben.
    • ACC (Abstandstempomat)
      Yay, das ACC geht jetzt von 20 bis 200! Klar, der Stauassistent geht immer noch ab, aber der Bereich ist jetzt schon deutlich angenehmer. Dank Dienstwagen wird auch die Obergrenze gerne mal getestet, der draus resultierende Verbrauch tut ja nicht weg :D
      Ansonsten wie schon beim Mk1 beschrieben: Sehr sinnvolle Sache, das Kolonnenfahren auf der Landstrasse oder der Autobahn wird soooo viel angenehmer damit. Dazu kommt natürlich, dass man frühzeitig Bescheid kriegt, wenn es eng wird, wobei diese Funktion mit dem Mk2 ja nicht mehr direkt mit dem ACC gekoppelt ist (Pre-Collision-Assistent).
    • Pre-Collision-Assistent
      Sehr sinnvolle Sache, die man hoffentlich möglichst selten braucht. Der Vorläufer "Forward Alert" im Mk1 hat uns einige Male zumindest vor Notbremsungen bewahrt.
    • Toter-Winkel-Assistent (BLIS)
      Nice to have, macht das Leben beim Spurwechsel auf der Autobahn deutlich einfacher.
    • Querverkehrserkennung
      Sehr sinnvoll, gerade in Verbindung mit der Rückfahrkamera.
  • Traveller-Paket II
    • 3. Sitzreihe
      Muss-Ausstattung für uns. Taugt genauso gut wie im Mk1.
    • Sonnenschutzrollos in den Türen hinten
      Wieder gerne mitgenommen, bei knallender Sommersonne sehr praktisch.
    • ausklappbare Tabletts hinter Fahrer- & Beifahrersitz
      Die Kinder lieben es... aber ich persönlich finde es überflüssig.
    • 220V Steckdose
      Sehr praktisch, man braucht keine Auto-Adapter mehr für Laptops etc.
  • Winter-Paket II
    • Lenkrad beheizbar
      Meine Frau liebt es, ich kann damit nichts anfangen, wobei ich nicht so wärmeliebend bin wie meine Holde.
    • Vordersitze klimatisiert
      Im Sommer sehr angenehm, verhindert verschwitzte Kleidung sehr gut.
  • Adaptive Steering
    Spielzeug. Ja, es ist natürlich nett, wenn man bei langsamer Geschwindigkeit mit einer Lenkradumdrehung von ganz links nach ganz rechts kommt. Aber ich vermisse sie nicht besonders, seit mein Händler die aus Versehen rausprogrammiert hat. Würde ich also nicht mehr nehmen. Mal ganz abgesehen davon dass sie irgendwie nur jedes 2. Mal funktioniert hat, also technisch nicht besonders ausgereift ist; das war ja auch der Grund für einen Großteil der Lieferzeit von 14,5 Monaten bei mir.
  • Frontkamera mit ”SplitView”-Technologie
    • Frontkamera
      Sehr praktisch wenn man aus einer unübersichtlichen Straße herausfahren oder möglichst nah irgendwo ran parken will. Ärgerlich, dass sie nicht automatisch in der 180°-Ansicht startet und auch dass sie sich schon bei recht niedriger Geschwindigkeit wieder ausschaltet. Man kann sie also nicht schon beim ranfahren an die Kreuzung aktivieren, sondern erst wenn man steht.
      Würde ich aber trotzdem wieder nehmen.
    • Rückfahrkamera
      Sehr viel praktischer als ich gedacht hätte. Über die Hilfslinien, die sich autmatisch dem Lenkeinschlag anpassen, kann man absolut perfekt einparken und auch in Einfahrten rein.
      Beim Rückwärts parken ist es auch sehr angenehm, man kann damit wirklich sehr nah an den Hintermann ran.
  • Seitenairbags an den äußeren Sitzplätzen, 2. Sitzreihe
    Gottseidank noch nicht ausprobiert...
  • Diebstahl-Alarmanlage mit Innenraumüberwachung
    Hätte ich selbst nicht genommen, war aber vom Leasing her vorgeschrieben. Zumindest hat sie bisher nicht umsonst losgelegt, selbst wenn wir mal die Kinder ins Auto gesperrt haben zum schnell was kaufen. Standardmäßig ist die Innenraumüberwachung aus, man kann sie nach dem Ausschalten vom Motor explizit aktivieren, finde ich eine gute Lösung.
  • Anhängevorrichtung, elektrisch schwenkbar
    Ja, das ging bei mir noch zusammen mit der Sensor-Heckklappe!
    Nachdem ich die AHK fast nie brauche, wäre ich auch mit einer abnehmbaren vollkommen zufrieden gewesen. Wo ich bestellt habe, gab es aber nur die elektrische, von daher hatte ich nicht die Auswahl.
    Ich würde da entsprechend inzwischen mir das Geld sparen und eine abnehmbare AHK nehmen.
  • Frontscheibe “Solar Reflect”
    Hält das Auto deutlich kühler, daher Muss-Ausstattung. War schon im Mk1 sehr angenehm.
  • Heckspoiler
    So wenig ich Spoiler mag, der ist beim Mk2 doch irgendwie nötig... ohne Spoiler sieht das Heck gar so rund aus.
  • Panoramadach “Solar Reflect”
    Was tut man nicht alles für die Kinder... :rolleyes:
    Muss aber jeder mit sich selbst ausmachen.
  • Seitenscheiben ab 2.Sitzreihe, dunkel getönt
    Muss-Ausstattung, wir verwenden dafür die Kofferraumabdeckung nie.
  • 3-Zonen Klimaautomatik
    Sehr sinnvolle Sache, das Auto wird damit deutlich schneller kühl. Schade das es sich mit dem Trennnetz hinter der 2. Reihe beisst. Die Halterungen für das Trennnetz hinter der 2. Reihe sind übrigens drin...
  • Standheizung, kraftstoffbetrieben
    Für mich als Laternenparker ein Muss. Ist aber wirklich sehr deutlich lauter als beim Mk1.
    Funktionert aber wunderbar, nach 15 min ist das stark vereiste Auto komplett frei.
    Übrigens hat sich hier gegenüber dem Mk1 einiges getan:
    - Man kann die Standheizung mehrere Male hintereinander starten (im Mk1 nur einmal, dann war ein Motorstart nötig damit sie wieder ging)
    - Die Standheizung läuft von selbst an bzw. weiter, wenn man den Mk2 nach kurzer Fahrt abstellt. Damit wird der Motor für das Weiterfahren vorgewärmt.
    - Einmal den Knopf der Fernbedienung drücken reicht jetzt (beim Mk1 musste man 2x nacheinander drücken damit die SH lief)
Listenpreis war damit 52'320 Euro.


Der direkte Vergleich mit dem Mk1:
  • Ladefläche:
    Theoretisch genauso groß, praktisch steht aber die Mittelkonsole stärker in den Laderaum rein.
    Außerdem gibt es keine Abdeckungen zwischen den Sitzreihen mehr, d.h. bei komplett umgeklappten Sitzen gibt es Schlitze, wo gerne was drin verschwindet.
    Die Ladebreite vom Kofferraum ist wenige cm schmaler geworden... schade, damit passen unsere Standardkisten dort nicht mehr so schön rein.
  • Sitze umlegen und wieder aufrichten ist leichter geworden. Klar, umlegen per Knopf sowieso, aber auch das aufrichten ist einfacher.
  • Das Easy Entry zum Einstieg in die 3. Sitzreihe ist um Welten besser geworden.
  • Der Mk2 wirkt im direkten Vergleich mit dem Mk1 viel weniger klapprig, obwohl schon der Mk1 nicht wirklich klapprig war. Die Türen fallen viel satter ins Schloss, insgesamt wirkt er auch deutlich hochwertiger - wobei das bei mir wegen Wechsel auf Vollleder natürlich nur beschränkt vergleichbar ist.
  • Es gibt keine Unterbrechung des Autos mehr beim Start, d.h. Radio läuft weiter, Heckklappe geht weiter zu etc.
    Sehr angenehm...

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#30609 Kennzeichenleuchte mit LED

Geschrieben von Axel am 14 Februar 2013 - 21:11

Da ich ja nun kein selbstleuchtendes Nummernschild an meinem neuen S-MAX habe und mir das Heck einfach zu dunkel ist habe ich das hier mal gekauft:

IMG_1170.JPG

Kann man auch bei eBay kaufen, kostet aktuell 25 Euro 18 Euro (inkl. Versand) mit einer E-Prüfnummer: http://www.ebay.de/itm/370746716038

Das Teil ist mit einer Elektronik verbaut die das Problem der Lichtprüfung im S-MAX umgeht. Die Platine ist übrigens vollkommen Wasserdicht vergossen und so sieht das von hinten aus:

IMG_1169.JPG

Der S-MAX zeigt zwar dem Anwender nicht an, wenn eine oder beide Kennzeichenleuchten defekt sind, aber er speichert den Fehler im Hauptmodul ab und dort findet ihn dann der Ford Service.

Der Einbau gestaltete sich recht einfach, ich musste jedoch wegen dem Kennzeichenhalter diesen entfernen. Die alten Fassungen werden komplett durch die neuen ersetzt, kosten übrigen beide im Paar bei Ford ca. 30 Euro :P

Nachdem man die alte Leuchte entfernt hat (ein kleiner Flach-Schraubenzieher oder so ein Phasenprüfer reicht aus) zieht man noch die Birne.jpg (muss ja nicht immer Äppel sein) raus und wenn man wie ich Glück beim Autokauf hat, sieht man dann folgendes:

IMG_1167.JPG

Wenn sich der eine oder andere eines Tages mal wundern sollte, dass er an der Heckklappe ein kleines Handwarmes Feuerchen entdeckt, dass liegt dann an den hochwertigen verbauten Materialien.

Nachdem die Birne.jpg also aufgegessen ist steckt man einfach nur den Sticker der neuen Lampe in die (verkohlte) Fassung, die Polung (Plus/Minus) spielt hierbei scheinbar, trotzt verbauter Elektronik, keine Rolle. So sieht das dann mal im Vergleich zur alten Funzel aus:

IMG_1168.JPG

Übrigens sind in der gesamten Einheit 18 LEDs verbaut, was man hier in diesem Bild schön erkennen kann:

IMG_1171.JPG

Und so sieht es dann aus, wenn beide verbaut sind, rein obligatorisch für die, die sich das nicht vorstellen können:

IMG_1172.JPG


Das wars, danke fürs lesen und event. Nachbasteln. Geht wirklich ganz einfach.
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#123752 Fahrspaß (fast) ohne Ende … EcoBoost 2 l

Geschrieben von Easy98 am 10 August 2017 - 16:12

Ich finde, dass dieser Teil des Forums im Verhältnis zum Problembereich noch völlig unterrepräsentiert ist, und ich finde auch, völlig zu Unrecht. ;)

Deshalb möchte ich nach viereinhalb Monaten und rund 4.500 km mal ein erstes, durchweg positives Zwischenfazit zu meinem neuem Max ziehen. :)

Dem Kauf vorausgegangen waren ja eine lange Findungsphase, jede Menge Probefahrten mit verschiedenen Fahrzeugen und auch die Überlegung, gebraucht oder neu. Und wenn neu, mit welcher Ausstattung. Inzwischen kann ich sagen, ich bin mit den Entscheidungen, so wie ich sie letztlich getroffen habe, absolut happy. :)

Ich kann hier natürlich nur auf die Dinge eingehen, die ich auch (mit)bestellt habe, aber das ist ja ohnehin klar. ;)
Und deshalb soll es mit der Lobhudelei hier auch gleich losgehen und so kommen wir auch gleich zum Sahnestück meines Gesamtpaketes, …


… dem Motor ...

Angesichts der seit Monaten schwelenden Dieseldiskussion und nicht zuletzt, da der Max bei uns quasi nur der Zweitwagen mit besonderen Aufgaben aber wenigen Gesamtkilometern im Jahr ist, kam für mich nur ein Benziner in Frage. Ohnehin bin ich ein großer Benzinerfan, Diesel und ich harmonieren irgendwie nicht miteinander, sind inkompatibel. Nur eines war klar, da ich, wenn ich mit dem Max unterwegs bin, auch richtig Spaß haben will, konnte es nach meinen Erfahrungen mit dem MK1 mit 145 PS natürlich der 2.0l EcoBoost mit 240 PS werden. Eine Entscheidung, zu der ich mich nur beglückwünschen kann, denn der Max ist damit hervorragend motorisiert.

Dabei war ich nach der Übernahme Ende März ein wenig verblüfft, denn so kräftig kommt der einem auf den ersten Blick bzw. aufs erste Gefühl gar nicht vor. Der Blick auf den digitalen Tacho belehrte mich dann aber eines besseren, denn der EcoBoost beschleunigt den Max so zügig, wie man es so einem großen, schweren Auto gar nicht zugetraut hätte. Die Zahlen schnellen nur so nach oben bis weit in den dreistelligen Bereich, dass es nur eine Freude ist. Der Grund für die Verwirrung wurde dann auch schnell klar, denn was dem Max absolut fehlt ist schlicht und ergreifend die Geräuschkulisse, die einem die Kraft des Motors auch akustisch suggeriert. Tatsächlich ist der Motor in der Fahrstufe D prinzipiell meist kaum zu hören. Bei Ampelstopps (mit ausgeschalteter S/S Automatik) lauscht man so manches Mal, ob der Motor überhaupt noch läuft. Im normalen Fahrbetrieb schaltet die Wandlerautomatik dann auch relativ früh, so dass der Motor tatsächlich zu keiner Zeit aufdringlich laut wird. Tippt man das Gas nur ein wenig an, zieht der Max dann zwar kräftig, aber immer noch (lauf)ruhig los.

Er kann allerdings auch anders. Ein Beispiel, man „trödelt“ mit 160 in einem absolut ruhigen Wagen mit niedriger Drehzahl vor sich hin, da wird es plötzlich erforderlich, den Max doch einmal kräftig zu beschleunigen. Ein beherzter Tritt aufs Gas, der Wandler schaltet sofort 2 Gänge runter und der Max stürmt vehement mit einem heiseren Fauchen voran. Herrlich.

Generell ist in jeder Situation genügend Kraft vorhanden, zügige Überholvorgänge auf der Landstraße gelingen z.B. spielend leicht. Beim Ampelstart beschleunigt der EcoBoost zügig ohne wirklich laut zu werden, die Vorderräder bringen in Fahrstufe D die Kraft problemlos auf die Straße.
Anders sieht das dann aber aus, wenn man den Sportmodus einlegt. Hier erwacht der Motor auch im Punkt Geräuschkulisse tatsächlich ein wenig zum Leben, er treibt den Max dann brummig, aber immer noch sehr leise voran. Die Gänge werden in dieser Stufe fast bis in den roten Bereich ausgedreht. Allerdings hat der frontgetriebene Benziner in diesem Modus beim beherzten Tritt aufs Gas keine Chance mehr, die Kraft beim Anfahren auch wirklich auf die Straße zu bekommen, man fährt unweigerlich mit quietschenden Reifen los. Hier ist also etwas Gefühl im Gasfuß gefragt, mit ein wenig Übung hat man das ganz schnell raus. Hat man diesen Punkt aber erst einmal überwunden, schiebt er, und das würde man einem Auto wie dem Max gar nicht zutrauen, fast schon brachial voran.

Andere Verkehrsteilnehmer neigen immer wieder dazu, den Max gewaltig zu unterschätzen. Ab und zu lass ich mich dann auch mal drauf ein, meist sehe ich das aber ganz entspannt. Erst kürzlich dachte doch tatsächlich eine, ähm, junge Frau in ihrem Audi Cabrio, sie könne beim Ampelstart mit ihrer Schüssel an mir vorbeiziehen. Das hat natürlich mächtig an meinem männlichen Ego gekratzt, also Sportstufe eingelegt und bei grün wohldossiert aufs Gas getreten. Den Audi habe ich dann nur noch im Rückspiegel gesehen. ;)

Das Schöne am 240 PS EcoBoost, der Max zieht, ohne nachzulassen, bis über die 200 km/h Marke durch, erst so ab ca. 210 km/h wird’s dann (etwas) zäher. Genauso hab ich mir das vorgestellt, als ich diesen Motor bestellt habe.

Zur erreichbaren Höchstgeschwindigkeit kann ich nicht viel sagen, an einem Sonntagmorgen habe ich ihn auf der nahezu leeren A4 mal auf bis 230 km/h (nach Tacho) beschleunigt, da ich mich bei solchen Geschwindigkeiten aber nicht wirklich wohl fühle, habe ich die Sache nicht weiter verfolgt und bin dann wieder vom Gas gegangen. Auf den Momentanverbrauch habe ich in der Situation dann aber dann nicht mehr geachtet, ich hab meine Augen dann doch lieber auf der Straße, schätze aber mal, dass der dann auch schnell mal bei über 30-40 l liegt. Naja, wer das eine will …


Die elektronischen Helferlein ...

Innerhalb kürzester Zeit habe ich die beiden von mir georderten Kameras an Front und Heck zu schätzen gelernt. Im letzten Urlaub hatten wir einen Stellplatz in einer Tiefgarage unter unserem Apartmenthaus, die offenbar für Kleinwagen geplant wurde. Ohne die Kameras wäre das Einparken hier zum Abenteuer geworden. Auch beim Ausparken aus meiner heimischen Grundstücksausfahrt sind diese sehr hilfreich.
Die Frontkamera ist bei mir ohnehin in sehr häufiger Benutzung, meine Garage ist inklusive der Tornische gerade mal 5,10 m lang, und so parke ich dort mit Frontkamera bis auf eine Markierung an der hinteren Wand ein. Tagsüber stehe ich in einem Parkhaus, in dem die Lücken ebenfalls sehr kurz sind, auch hier sind Kamera und ein Farbstreifen an der Wand sehr hilfreich.

Sehr hilfreich ist auch die Querverkehrswarnung auf vollen, unübersichtlichen Parkplätzen. In Zeiten wo jeder glaubt einen Hausfrauenpanzer (SUV) zu brauchen, ist die Sicht beim Ausparken dort oft gleich Null. Die Querverkehrswarnung warnt hier zuverlässig mittels Warnton und dem Aufleuchten der Lampe des Totwinkelwarners auf der Seite, aus der das Fahrzeug sich nähert. Im KI wird ebenfalls angezeigt, aus welcher Richtung das Fahrzeug kommt.

Apropos Totwinkelwarner, auch der ist wirklich nützlich und arbeitet zuverlässig. Allerdings habe ich mich noch nicht so richtig an diesen gewöhnt, ich finde die Anzeige im Außenspiegel auch nicht auffällig genug. Aber ein Schulterblick hat ja noch nie geschadet.

Der Pre Collision Assist arbeitet nach meinem Dafürhalten recht zuverlässig, allerdings habe ich es noch nie darauf ankommen lassen, ob der Max auch wirklich allein bremst. Nur gelegentlich ist dieser mit der Situation überfordert, z.B. einmal in einer Linkskurve ohne Fahrbahnmarkierungen, in der ein Fahrzeug am Rand parkte und der Max folglich der Meinung war, ich würde mich darauf zubewegen, und ein anderes mal ebenfalls in einer Linkskurve ohne Fahrbahnmarkierungen und mit Einmündung von rechts, wo vor mir ein Fahrzeug in diese Einmündung abbiegen wollte. Ansonsten warnt er wirklich zuverlässig, wobei ich der Meinung bin, dass der plötzliche Alarm (lautes Piepen und flackerndes Licht vom Headup-Display und vom Kombiinstrument) bei jemand mit einem schwachen Herzen zu einem Herzanfall führen könnte.

Überhaupt das Kombiinstrument, dieses bietet beim Titanium ja wahrlich eine wahre Informationsflut. Im linken Teil habe ich zumeist den Boardcomputer 1 mit Momentanverbrauch, Durchschnittsverbrauch, Tageskilometerzähler und Fahrzeit an, denn ich bei jeder Betankung zurücksetze. Den Boardcomputer 2 lasse ich durchlaufen, um die Durchschnittswerte seit Fahrzeugübernahme zu speichern. Rechts im Tacho werden ja fest der Spurhalteassistent, die erkannten Verkehrsschilder und der Betriebszustand vom Tempomaten bzw. Limiter angezeigt. Das große Display in der Mitte zeigt bei mir in 99% aller Fälle den digitalen Tacho an, denn das Ablesen des digitalen Rundinstrumentes finde ich etwas mühsam und lenkt zu sehr ab.

Zufrieden bin ich auch mit dem Spurhalteassistenten, diesen nutze ich allerdings nur auf der Autobahn. Dort tut er für mich das was er soll, nämlich mich vorm versehentlichen Verlassen meiner Fahrspur bewahren. Mehr erwarte ich von diesem System nicht.


Die Sportsitze ...

Im Vergleich zum MK1 finde ich die Sitze etwas bequemer, ich bin ja von der Statur her etwas kräftiger und fühle mich im MK2 nicht so eingeengt. Allerdings finde ich die Sitzflächen etwas zu kurz, eine ausklappbare Sitzverlängerung wie bei BMW wäre wünschenswert. Der Seitenhalt in den Schultern geht für mich absolut in Ordnung. Beim Sitzmaterial habe ich mich bewusst für die Stoffbezüge entschieden, leider hat man hier bei der Bestellung aber keine Wahl was Material und Farbe angeht, für mich könnten die Stoffe etwas atmungsaktiver sein. Ansonsten sind die Sitze aber für mich genau richtig und sehr bequem. Die neigungsverstellbaren Kopfstützen sind sehr praktisch und haben bei mir einen abnehmbaren, waschbaren Bezug erhalten. Die Mittelarmlehne hat den Namen nun endlich auch mal verdient, ich finde es allerdings sehr irritierend, dass diese höher ist als die Armlehne in der Tür. Beide sind mit Leder (oder Kunstleder bezogen) was mir sehr gut gefällt, da der Stoff bei meinem MK1 nach 100.000 km doch schon sehr abgewohnt aussah.


Die Materialanmutung und das Ambiente ...

Alles im Innenraum am MK2 erscheint von Materialien und Verarbeitung mindestens eine Stufe besser als beim MK1. Hier kann man sich wohlfühlen. Die Ambientebeleuchtung im Innenraum hat, wie hier bereits schon diskutiert, den Namen eigentlich nicht verdient, mir persönlich reicht diese aber so aus.

Außen ist der Max gut verarbeitet, an die Präzision eines BMW kommt die Montage der Karosserieteile aber nicht heran, ich sehe da einige unterschiedliche Spaltmaße (nicht auffällig) und habe eine kleine Kante entdeckt, wo der Lack nicht deckend gearbeitet wurde. Alles in allem aber trotzdem erheblich besser als mein alter, noch in GB montierter MK1. Materialien und Verarbeitung sind alles in allem gut.


Soundsystem ...

Ich habe mich bei der Bestellung für das Sony Radio (Sync3) mit Navigation, DAB+ und Premiumsound entschieden. Ich bin mit dieser Ausstattung sehr zufrieden, das Soundsystem meines Max ist mit Abstand das beste in meinem Haushalt. Ich muss auch feststellen, dass mir persönlich die Lautstärke bis Stufe 30 allemal ausreicht, drehe ich das voll auf, bekomme ich schmerzende Trommelfelle. Der Klang geht für mich in Ordnung, vom Subwoofer könnte allerdings tatsächlich mehr Druck kommen. Der Digitalradioempfang ist hervorragend, die Senderabdeckung an meinem derzeitigen Lebensmittelpunkt allerdings mit reichlich Untertreibung eher spärlich.

Das Navi geht für mich in Ordnung, dieses brauche ich nur gelegentlich und es hat mich bisher überall hingebracht, wo ich hinwollte. Allerdings bin ich bereits einmal ohne jede Warnung in einen Stau gefahren, ich muss mich da noch einmal damit beschäftigen.

Die Telefonanbindung mit meinem iPhone SE funktioniert einwandfrei, Apple Carplay nutze ich allerdings nicht.

Was mir allerdings aufgefallen ist, dass Sync3 die W-LAN Verbindung mit dem Heimnetz immer wieder vergisst und ich mich neu einloggen muss, wenn ich nach Softwareupdates suchen möchte.

Absolut genial ist die Sprachsteuerung. Diese funktioniert zuverlässig und schnell, sei es für Anrufe oder zum Einstellen eines Navigationszieles. Damit bin ich super schnell zurechtgekommen, sodass ich kaum mal noch die Finger aufs Display drücken muss.


Das Durashiftgetriebe ...

Ich war zugegeben am Anfang etwas skeptisch, ob ein Wandlergetriebe tatsächlich noch zeitgemäß ist. Aber mangels Alternativen beim Benziner und angesichts der Probleme, die einige Hersteller mit ihren Doppelkupplungsgetrieben haben, habe ich mich dafür entschieden. Eine Alternative gab‘s für mich ja nicht wirklich, denn der „große“ EcoBoost ist ja grundsätzlich mit diesem Getriebe gekoppelt. Und nicht zuletzt gelten die Wandler ja auch als robuster und wartungsarm. Alles in allem jedenfalls eine gute Entscheidung, denn die Duraschift überzeugt auf der ganzen Linie. Von Anfang an schaltet sie schnell, ruckfrei und an den optimalen Schaltpunkten. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass das Getriebe (auch laut dem verbotenen Buch) von seinem Fahrer lernt und sich gewissermaßen auf dessen Fahrstil einstellt. Dieser Lernprozess hört nie auf, man kann also so ein Getriebe auch jederzeit noch umerziehen, aus Erfahrung kann ich aber sagen, das dauert. Ist man immer nur durch die Gegend gebummelt und verlangt vom Getriebe plötzlich eine etwas sportlichere Gangart, reagiert es die erste Zeit etwas unwillig auf dieses Verlangen und mag die Gänge so gar nicht ausdrehen.

Einige sagen, sie fahren meist sehr ruhig und im unteren Drehzahlbereich, und haben trotzdem keine Probleme mit Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. Mag sein. Ich kann darauf nur erwidern, woher derjenige denn wissen will wie sein Auto laufen würde, wenn er es einige Zeit etwas sportlicher gefahren hätte. ;) Ich weiß es von meinem eigenen Max, fährt man ihn meist ruhig, merkt man ihm auch beim beherzten Tritt aufs Gas seine 240 PS nicht wirklich an. Er beschleunigt gut, aber nicht wie 240 PS. Fährt man dagegen meist etwas sportlicher, reagiert auch der Max spontan auf das leichteste Antippen des Gaspedals und schiebt dann ordentlich vorwärts.

Nichts desto trotz würde ich mir aber gelegentlich noch zwei Gänge mehr und damit eine optimierte Abstimmung im oberen Geschwindigkeitsbereich wünschen. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.


Die Scheinwerfer ...

Bekanntermaßen habe ich ja bei meinem Max auf die adaptiven LED-Scheinwerfer verzichtet und stattdessen die normalen H7 Scheinwerfer genommen. Ganz ehrlich, bei meinem Fahrprofil und Gesamtkilometern würde ich mich jederzeit wieder so entscheiden. Sicher, Vielfahrer, die viel bei Nacht auf Landstraßen oder der Autobahn unterwegs sind, sind ohne Zweifel mit den LED-Scheinwerfern besser bedient. Für Otto-Normal-Autofahrer sind die H7-Scheinwerfer völlig ausreichend und imho beim S-Max auch recht gut. Ich jedenfalls sehe damit sehr gut.


Das Fahrwerk ...

Ich hatte leider keine Möglichkeit, vor dem Kauf das Serienfahrwerk mit dem Sportfahrwerk zu vergleichen. Viele sagen, es wäre weicher als beim MK1, was ich weder bestätigen noch verneinen kann, da bei meinem MK1 bei Übernahme die Stoßdämpfer schon defekt waren und ich diese zeitnah durch Dämpfer von Sachs ersetzt habe.

So wird immer wieder beim MK2 das Sportfahrwerk empfohlen. Nach einigen Monaten mit dem Serienfahrwerk muss ich für mich feststellen, dass es eventuell weicher sein mag, aber in Verbindung mit den 18“ Rädern finde ich es für unsere hiesigen Straßen optimal. Denn unsere Buckelpisten fand ich vorher im strafferen BMW immer ziemlich nervig. Mein neuer Max bügelt auf unseren Straßen hier alles weg, ohne wirklich weich zu wirken. Der Max liegt ruhig auf der Straße, schaukelt sich auch nicht auf, bügelt kurze Stöße perfekt weg. Ich kann also das Serienfahrwerk aus voller Überzeugung empfehlen, auch auf langen Autobahnetappen hat es sich bei mir absolut bewährt.


Was noch?

Die abnehmbare Anhängerkupplung ist für die paar Male im Jahr, wo ich sie brauche, optimal. Ruck zuck montiert und wieder abgenommen.

Die Farbe (mambagrün), die ich bei der Bestellung nur auf einer kleinen Farbtafel im Autohaus sehen konnte, ist der Hammer. Selten zu sehen und bei Sonne ein sattes, dunkles, glitzerndes Grün. Im Schatten oder der Garage dagegen eher grau. Ich mag die Farbe.

Die 18“ Räder aus dem Designpaket im 5x2 Speichen Design gefallen mir ausgesprochen gut und bilden für mich in Verbindung mit dem Serienfahrwerk die optimale Balance aus Sportlichkeit und Fahrkomfort.


Gibt’s auch was zu meckern?

Tatsächlich nicht viel.

Die Scheibenwaschdüsen treffen bei Geschwindigkeiten unter 80 km/h die Scheibe immer noch nicht.

Die getönten Heckscheiben sind mir persönlich nicht dunkel genug, meine Hunde sitzen zu sehr in der Sonne, zudem kann man von außen ins Auto schauen. Hier werde ich sicher noch ein paar zusätzliche Folien kleben lassen.

Die Chromleisten im Grill spiegeln sich in der Frontkamera und wirken dadurch störend, diese werde ich noch folieren.

Alle erhältlichen Hundegitter sitzen nach meiner Meinung viel zu weit hinten und verkleinern dadurch unnötig den Kofferraum. Das war beim MK1 deutlich besser.

Im Vergleich zum MK1 gibt es zu wenig Fächer im Fahrzeug, besonders im Kofferraum.

Und an keeless entry habe ich mich immer noch nicht gewöhnt, dies finde ich einfach nur ätzend, ich hätte gut darauf verzichten können.

Alles zusammen aber nur Kleinigkeiten und damit meckern auf hohem Niveau. :)


Fazit ...
Der S-Max des Baujahres 2017 ist für mich ein rundum gelungenes Fahrzeug, welches ich fast identisch jederzeit wieder kaufen würde. Ich bin überaus zufrieden mit meinem Max und kann ihn guten Gewissens empfehlen.

Und warum nun nur fast ohne Grenzen. Naja, auch die längste Fahrt geht nun mal zu Ende. Am Auto liegt’s jedenfalls nicht. ;)
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#102729 3000km Urlaubsfahrt mit 1600 kg Wohnwagen

Geschrieben von Kilometerfresser am 11 August 2016 - 23:18

Hier meine Erfahrungen aus unserer diesjährigen Urlaubsfahrt.

Einige Vergleiche zwischen meinen Mk2 180PS Schalter und dem vorherigen Mk1 mit 163PS Schaltung konnten nicht ausbleiben.

Wir sind von Norddeutschland nach Italien und zurück gefahren. Mein Reisetempo liegt in Deutschland zwischen 95 und 100 um die LKW sicher, zügig und bequem überholen zu können. Im Ausland immer das Erlaubte zzgl. 5 km/h, weil ich geizig bin. Wo immer möglich per Tempomat.

Leistung, Getriebe, Kupplung, Berganfahrassistent:
Der Motor ist bei weitem kräftig genug um dieses Urlaubsgespann sicher und entspannt über Autobahnen und Bergstraßen zu ziehen. Wenn man darauf achtet die Drehzahl bereits vor den Steigungen über 2000 Touren zu halten, bügelt er alle Hügel locker glatt. Man kann sogar noch an 6% Steigungen, dann allerdings nur im 3. Gang, merklich an Tempo zulegen, wenn es erforderlich ist. Selbst vollbeladene Solo PKW der Mittelklasse mussten sich überholen lassen. Im 6. Gang lässt es sich allerdings nur in der norddeutschen Tiefebene oder mit Rückenwind unterhalb von 100 entspannt rollen. Also entweder schneller fahren oder den 5. nehmen. Und immer schön mittels Tempomat wieder ein möglichst konstantes Tempo abrufen, sonst wird man allmählich immer schneller.
Beim Anfahren sollte man die ersten 2 Gänge immer bis 3000 ausdrehen sonst bricht die Fuhre bei der leisesten Steigung zusammen. Da reicht ein kaum sichtbarer Buckel in der Straße beim Abbiegen und man schaltet zu früh von 1 auf 2, dann tut sich nichts mehr und der Puls steigt schneller als der Drehzahlmesser.

Rangieren:
Ein ganz schwieriges Thema. Ich bin seit etwa 30 Jahren gewohnt auch schwere Anhänger mit allen Arten von Autos zu rangieren. Dabei habe ich es bisher noch nicht geschafft eine Kupplung soweit zu bringen, dass ich sie riechen kann. Bis jetzt. Durch diese blöde, der Abgasreinigung geschuldete, Drehzahlanhebung auf 1200 Touren beim Einkuppeln funkt der Reibbelag früh SOS. Es ist ja beim Anfahren sehr angenehm, dass man nur die Kupplung kommen lassen muss um die Fuhre in Gang zu bekommen. Beim Rangieren ist es der Tod der Kupplung. Italienische Campingplätze sind nun mal etwas enger und ich habe aus Gewichtsgründen keinen Mover unter unserem Wohnwagen. Schieben fällt aus Prinzip flach, ich parke meine Auto auch mit Motorkraft ein, also muss der Zugwagen da mal durch.

Den Berganfahrassistenten unbedingt bei Anhängerbetrieb abschalten!! Die Kupplung verträgt es nicht dieses Gespann mit ca. 4 to Kampfgewicht am Berg auch noch gegen den Berganfahrassi zu ziehen. Es braucht dann sonst mindestens 2200-2500 Touren um los zu kommen. Dabei verbrennt der Belag wenn nicht beim Ersten, dann beim 2. oder 3. Mal. Da man auch nicht aus der elektrischen Handbremse starten kann, weil diese ja bekanntlich nur löst, wenn die Bremse getreten ist, sind hier also wieder flinke, gefühlvolle Füße gefragt.

Verbrauch:
Hier bin ich gegenüber dem Vorgänger bei auf der nahezu identischen Strecke auf einen um einen Liter höheren Verbrauch gekommen. Weshalb erschließt sich mir nicht, weil ich nicht bewusst schneller unterwegs war. Möglich ist natürlich, dass der Motor doch etwas kräftiger als der 163PSler ist und die Hügel dank Tempomat schneller raufzieht. Dann darf er auch etwas mehr nehmen. Allerdings halte ich die 11l/100 im 3000km Schnitt für grenzwertig.

Elektrische Anhängerkupplung:
Hat wunderbar funktioniert. Keine Ausfälle. Allerdings habe ich mir folgendes angewöhnt: Der Anhänger wird bei laufendem Motor abgekuppelt und das Kabel entfernt. Somit merkt das kleine Superhirn, dass der Anhänger fehlt. Dann wird erst bei ausgeschaltetem Motor die Kupplung eingefahren. Ebenso klappe ich die Kupplung bei ausgeschaltetem Motor aus, und Kuppel bei laufendem Motor den Anhänger an und stecke den Stecker ein. Meine Stützlast beträgt ständig gut 100 kg, egal was in dem verbotenen Buch steht. Ich habe 3,1 bar auf den Hinterreifen und eine super stabile Straßenlage. Mit Schlingerkupplung auch bei Seitenwind von Stärke 7 und mehr keine Probleme, kein Zucken, keine Schlingern. Vorsicht wenn Jemand versuchen sollte mit diesem Mobil ein Boot in oder aus dem Wasser zu ziehen. Es ist hier zu einem größeren Ausfall der Elektrik gekommen, weil der Lichtstecker am Bootstrailer gesteckt hat und das Gespann bis einschließlich EAHK im Wasser stand. Am S-Max ging rückwärtig kein Blinker und kein Bremslicht mehr. Auch die EAHK hatte nach dem warmen Bad keine Lust mehr ihren Dienst zu tun.

Langstreckenkomfort:
Dieser Wagen verleitet dazu länger zu fahren als man eigentlich möchte. Da wir meist nach 3-4 Stunden eine Pause machen möchten erinnert uns meist eher die Tankuhr an unser Vorhaben als Ermüdungserscheinungen. Von Bayern nach Schleswig Holstein an einem Tag geht ohne Stress und sehr entspannt. Der Wagen ist bei den gewählten Drehzahlen derart leise und läuft so schön ruhig, dass man eigentlich immer mit Anhänger fahren sollte.

Rücksitzbank:
Zunächst klagte die Tochter (14 Jahre alt, 163cm lang, 50kg) bereits nach 400km über die ihrer Ansicht nach deutlich härteren hinteren Sitze. Auch muss es irgendeine Änderung der Gurtschlösser gegeben haben. Sie empfand es als unangenehmer als im Vorgänger.

Scheibenwaschdüsen:
Die Thematik wird hinlänglich in gesonderten Themen diskutiert. Das ist ein sehr trauriges Thema.

Klimatisierung:
Wider Erwarten war es temperaturtechnisch trotz fehlender Solar Reflect Scheibe selbst bei weit über 30 Grad Außentemperatur gut auszuhalten. Allerdings wird die Kühlung des Fahrgastraumes vorne in der Automatik Stellung mit einem unangenehmen kalten Wind aus den im Armaturenbrett vorderen seitlichen Düsen erkauft. Aber dazu gibt es hier ja auch schon reichlich Stellungnahmen. Ich habe die Einstellung stumpf auf Automatik 21,5 Grad belassen und mich meinem Schicksal ergeben. Es ist nun mal kein Oberklasse Fahrzeug mit einer gut funktionierenden Klimaautomatik. Es zieht halt hier und da unangenehm, weil man die Düsen nicht vernünftig verstellen kann und die Regelung mangelhaft ist.

Türknarzen:
Unerträglich sobald es warm und trocken ist. Aus den Bereichen der linken Türen vorn und hinten sowie aus dem Bereich des oberen Gurtanlenkpunktes links sind ständig nervtötende Geräusche zu hören. Zumal der Wagen im Gespannbetrieb so derart leise läuft, dass es noch mehr auffällt als so schon. Auch sind die Geräusche aus den Türdichtungen extrem bei Verwindungen der Karosserie zu vernehmen. Bei Fahrten über leicht hervorstehende Baumwurzeln und durch Schlaglöcher hört man den Maxen förmlich stöhnen. Auch hier zu gibt es schon diverse Ausführungen. Das kann so auch nicht bleiben.

Sync2 Navi:
Hierüber möchte ich mich nicht im Detail auslassen. Das Gerät kann alles, aber nicht vernünftig navigieren, schon gar keine dynamische Stauumfahrung ausarbeiten und ist einfach nur einen teure Frechheit. Nur so viel sei hier geschrieben: Stau auf der A8. Radio meldet 50 Minuten Verzögerung, Navi führt uns in den Stau hinein. Also nachsehen unter Verkehrsstörungen, siehe da, da sind die 50 Minuten Verzögerung auch dokumentiert. Es wurden nachher 80 Minuten, aber shit happens, haben ja Urlaub und es war Sonntag um 21:00 Uhr. Vorher in Norditalien will mich diese Kiste von der Autobahn hinunter auf Passstraßen umleiten, weil auf der Autostrada Verkehrsstörungen mit einem Zeitverlust von 5 Minuten zu erwarten seien. Die sich aber nicht bestätigt haben. Die Fahrzeitberechnung ist für Gespannfahrten völlig unbrauchbar, weil das Gerät keinen Anhängermodus hat und nur die bisher gefahrene Durchschnitts-Geschwindigkeit mit der im Gerät hinterlegten theoretischen Durchschnitts- Geschwindigkeit verrechnet wird. Bedeutet, dass man erst kurz vor Zielankunft die genaue Ankunftszeit erfährt. Aber auch hier zu gibt es schon diverse Ausführungen. Wer das Sync 2 hat muss halt mit dieser Fehlkonstruktion leben und sich bei Bedarf von vernünftigen Navis leiten lassen.
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#102130 Lieferzeit S-Max MK2

Geschrieben von Gridwolf am 01 August 2016 - 09:32

Frohe Neuigkeiten, meiner ist jetzt nach ziemlich genau 14 Monaten endlich unterwegs zum Händler, wir können ihn Ende nächster Woche gerade noch rechtzeitig vorm Urlaub übernehmen. Die Urlaubsfahrt wird dann quasi die Jungfernfahrt.... Kann es immer noch nicht glauben :o
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#90195 S-Maximus der Zweite - Der erste Shoot

Geschrieben von S-Maximus am 29 Februar 2016 - 19:35

Da hier mehrfach beklagt wurde, es gäbe zu wenige oder gar keine Fotos von S-Maximus II, habe ich heute mal ordentlich nachgelegt. Er war zwar nicht 100%ig sauber und nur auf Winterrädern, aber dafür war das Licht ganz gut. Sind ein paar echt schöne pics dabei...

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#56481 ZerO_o 's S-Max 2.0

Geschrieben von ZerO_o am 18 Mai 2014 - 14:12

Hallo Community,
möchte nun auch mal meinen Max vorstellen. Bisher war ich im Forum immer nur als Leser unterwegs aber ich denke es wird Zeit für ein paar Bilder, da sich auch unsere Familienkutsche nicht verstecken muss.

Zur Ausstattung gibts nicht viel zu sagen, da eigentlich alles an Bord ist was es so gibt.... angefangen beim Xenon vorne, über Navi Plus, Premium Sound, Lederalcantara, klimatisierte Sitze, alle Assisntenssysteme, bis hin zu Rückfahrkamera am Heck....

Umgebaut wurden bisher Felgen in 9x20 Oxigin Concarve mit 245/35R20 Kumho Reifen, Bremsen in Foliatec Toxic Green, Dach+Spoiler+Spiegel in 3D Carbonfolie foliert und noch ein paar Kleinigkeiten hier und da....

und nun mal ein paar Fotos....

PS: Anregung, Fragen, Lob/Kritk!? ...immer her damit!

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#56429 Dieselpartikelfilter reinigen

Geschrieben von Roman am 17 Mai 2014 - 14:59

Mein S-Max ist nun auch nicht mehr der Jüngste und bei 145.000 km meldete sich vergangenen Montag die Motorwarnleuchte im Cockpit auf der Autobahn. Da macht man sich natürlich seine Gedanken und fragt sich, was denn da los ist. Kurz angehalten und alles gecheckt. Keine Auffälligkeiten entdeckt. Motor hört sich gut an und läuft wie immer. Also weiter fahren.

Im Internet bin ich dann schnell drauf gekommen, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen mit Asche verstopften Partikelfilter handelt und der Drucksensor eine Fehlermeldung ausgibt. Das man deshalb den DPF nicht erneuern muss und ich das schon alleine wegen der Kosten ausschließe, bin ich auf einen Reiniger aufmerksam geworden: http://www.autoteile...iger-400ml.html

Also...gesagt, getan und bestellt.

Nach zwei Tagen war das Zeug auch schon gelandet und gestern konnte es dann los gehen. Beim S-Max ist der Nebendrucksensor vom DPF äusserst Vorteilhaft direkt hinter dem Motor verbaut. Man muss also von unten ran. Ich hab den Wagen aufgebockt (nicht mit dem Scherenwagenheber -_- ) - und gesichert. Dann drunter unter den S-Max und die Lage gecheckt. Die einfachste Variante ist, den Schauch zum Drucksensor an der Leitung vom DPF abzuziehen. Natürlich die Leitung, die vorm DPF abgeht! Die Schelle ist nur eine Klemmschelle und lässt sich mit der Zange zusammendrücken und lösen. Die Leitung pappt ordentlich fest. Ein Fall für WD40! :P
Danach habe ich die Spraydose mit dem langen Rüssel startklar gemacht und den Schlauch eingeführt. Ich kam nicht sehr weit, was wirklich auf einen verstopften DPF hoffen lässt (...noch ist alles nur Vermutung. Ich weiß nicht genau, ob das die Ursache des Fehlers ist.) Nach wenigen Sprühimpulsen lief die schwarze Suppe den Schlauch entlang und plötzlich konnte ich den Schlauch auch viel weiter einschieben. Nach 1-2 Minuten dauersprühen war die Flasche leer. Schlauch wieder aufgesteckt und Auto abgebockt. Auf zur Probefahrt!
Auto gestartet und siehe da - Fehler im Cockpit ist weg. Keine Motorwarnleuchte mehr an! Freu'.
Man soll laut Anweisung ca. 50km fahren und das am besten auf der Autobahn. Alles andere ist auch wirklich nicht zu empfehlen, da das Auto eine ordentliche Rauchfahne schmeißt, sobald der DPF auf Temperatur ist. Dabei verbrennt der Wasseranteil im Reinigungsmittel und später losen sich sicherlich auch einige Ablagerungen im DPF und gehen gen Auspuff in die Umwelt. Sieht aus, wie in alten Zeiten.... B)
Nach 40km Autobahnfahrt bei etwas über 3000 U/min habe ich meinen S-Max wieder abgestellt. Alles gut. Fehler weg. Keine 20,- EUR plus ca. 30 Min. Arbeitsaufwand hat es gekostet. Bin gespannt, wie lange das anhält und ich werde Euch davon berichten. Ich kann es Euch nur empfehlen und würde wegen sowas nicht zum FFH gehen...

P.S.: Forumsuche genutzt und nix passendes gefunden. Deshalb neuer Beitrag!

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#49580 S-Max wird umlackiert!

Geschrieben von Sport-Max am 10 Januar 2014 - 20:46

Sooo! Jetzt ist er endlich fertig!
Nach einem guten Start ins neue Jahr, hatten wir diese Woche sehr viel zu tun.
Ich bin aber trotzdem fleissig drangeblieben und meinen S-Max bis heute Mittag fertig montiert.
Ich hatte so gar heute die möglichkeit die Fotos in der Sonne zu machen:

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#19728 Scheibenwischer

Geschrieben von Blauer Dschinn am 10 Oktober 2012 - 15:50

Bei der Wischeranlage des S-Max handelt es sich um eine Gegenlauf-Wischeranlage mit zwei reversierenden (im Gegensatz zu rund laufenden) Antrieben, die elektronisch synchronisiert werden (Master = Fahrerseite, Slave = Beifahrerseite). Dadurch wird kein großes Gestänge zwischen den beiden Drehpunkten notwendig, wie man es braucht, wenn nur ein Motor zwei Wischarme antreibt. Die Gegenlaufanlagen werden meistens dann eingesetzt, wenn die Scheiben lang sind, da damit das vom Gesetzgeber vorgeschriebene Wischfeld besser gewischt werden kann.

Die Beobachtungen sind richtig und zeigen das gewollte Verhalten - im Betrieb, also auch im Intervall, fahren die Arme nicht in die Parkposition sondern nur in die untere Umkehrlage. Das anfänglich aufgetretene Hochlaufen von dieser unteren Betriebsumkehrlage bei hohen Geschwindigkeiten < 160 km/h wurde durch eine Positionsüberwachung eleminiert, das haben die heutigen Anlagen nicht mehr.

Der Grund dafür, dass im Betrieb nicht in die Parklage gefahren wird, ist einfach: wenn aus der Parklage gestartet wird, muss der oben liegende Wischer, der der Fahrerseite, stark beschleunigen und einen Weg zurücklegen, bis der untenliegende "frei" ist und loslegen kann. Diese starken Beschleunigungen belasten die Anlage und beschränken die Wischgeschwindigkeit, also die Anzahl der Zyklen pro Minute, die möglich sind, und erhöhen die Zeit der Wischer im Blickfeld. Deshalb wird im Betrieb nur bis zu einer unteren Umkehrlage gefahren, die deutlich oberhalb der Parklage liegt.

In der Parklage liegen die Wischer außerhalb der Windwalze an der Frontscheibe, d.h. die Belastungen und Verschmutzungen sind geringer, auch ein Schatten hilft der Lebensdauer der Wischgummis. In dieser Lage ist ein Gestänge in dem Antrieb in Streckposition, d.h. der Wischarm lässt sich von außen nur zerstörend bewegen und trotz Wind und Waschanlagen, ohne sich zu bewegen. Wenn die Arme bei Zündung aus auf der Scheibe liegen bleiben, lassen sie sich hingegegn ganz gut bewegen. Dann ist es relativ egal, was man mit dem Wischarm an Bewegung macht, das System hat einen Absolut-Lagesensor und sortiert sich neu. Bei Youtube gibt es Filmchen von einem Ford Fokus mit der gleichn Anlage, bei dem jemand die Position der Wischarme auf der Scheibe von Hand vertauscht, da kann man sehen, wie die Elektronik die Arme neu sortiert (würde ich nicht nachmachen).
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#1036 Batteriewechsel

Geschrieben von rameda am 10 März 2012 - 21:25

Batterie ausbauen:

1. Schlauchschelle am Luftfilterkasten lösen, Schlauch abdrücken
2. Stecker oben am LF-Kasten vom Sensor abziehen (kleine rote Zunge nach oben ziehn, dan geht der Stecker ab)
3. Luftfilterdeckel abschrauben, dabei alles Schrauben am Deckel ringsum lösen, Achtung: man kann dies nicht rausziehen da Anschlagring vorhanden (so kommen sie auch nicht weg)
4. Luftfilterdecker abnehmen und Luftfiler entnehmen
5. Luftfilterkastenunterteil nach rechts oben dabei drehen und ziehen vorsichtig rausnehmen, sitzt unten nur in Gummipuffern fest, Ansaugschnorchel beachten, dieser zeigt nach von Richtung Kühlergrill, dieser "Akt" ist der schwierigste
6. Batteriedeckel abnehmen
7. entgegen den üblichen Vorgaben, zuerst die Klemme am Pluspol lösen und die Klemme mit einem Ruck
abziehen (Achtung beim abschrauben vom Pluspol nicht gegen Masse kommen, dies würde im schlechtesten Fall mit einem Lichtbogen enden! Eigentlich ist es auch nicht möglich da alles ringsum verkleidet ist)
8. Massepol rechts neben der Batterie direkt von der Karosserie lösen, hier sind ein paar Umdrehungen mehr notwendig (Hinweis: würde man wie üblich zuerst den Massepol lösen kommt es zum "knistern/blitzeln" während des lösens und das wäre sicher nicht gut für die Steuergeräte etc.
9. Klemme am Batteriefuß lösen
10. Batterie nach von rausziehen

Einbau von 10. -> 1. ;)

Batteriefach.JPG

PS: Habe mein original Ford Batterie gegen eine
BERGA BatterieTyp Power Block Artikel Nr. 580 406 074 7502 http://www.berga-bat...ck.php?langid=2
getauscht. Preis Jan. 2012 bei PV Automotive 147,24 € inkl MwSt

Grüße rameda
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#105866 Es löst sich alles auf...

Geschrieben von arion81 am 05 Oktober 2016 - 11:12

Das leidige Thema mit den beschichteten Kunststoffteilen. :( Ich habe inzwischen 155 000 km rum und gleiche Probleme mit verkratzter Mittelkonsole und abgelöster Beschichtung am Schaltknauf. Am schlimmsten war es jedoch am Innengriff der Fahrertür. Da löst sich die Beschichtung so scharfkantig ab, dass ich zu Gegenmaßnahmen greifen musste.
Ich habe die silberne Abdeckung abgeklipst, vorsichtig mit einem scharfen Cutter die Beschichtung abgelöst und mit einer Metallic-Folie für Autobeschriftungen den Griff neu bespannt. Mir gefällt s! Wer es nicht weiß, sieht kaum einen Unterschied. Das war ne preisgünstige Lösung.
Man braucht etwas Fingerspitzengefühl und Ruhe dafür, damit keine Falten entstehen. Aber es geht!

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